Weinpersönlichkeiten der Schlumberger-Gruppe
00:00:08: Liebe Weinfreunde, mein Name ist Katharina Iglesias.
00:00:12: Ich bin Metres Hommelier und Clubmanagerin in der Weinbank Hamburg.
00:00:17: Die Weinbank Hamburg ist ein Private Member Club.
00:00:19: Wir haben eine Weinkarte mit ein Tausend Fünfhundert Positionen und machen acht bis zehn Veranstaltungen im Monat.
00:00:25: Heute habe ich das Glück, dass ich euch Chathomu
00:00:27: Krani vorstellen
00:00:28: darf.
00:00:29: Durch Zufall war ich letztes ich bin ja selber bei Chatur Mokrani einmal vor Ort und habe es mir genauer angeguckt.
00:00:36: Deswegen war ich wahnsinnig froh, als sie auf mich zugekommen sind und gefragt haben, hey, Katharina, kannst du nicht dazu sagen, ich sehe ja sofort.
00:00:41: Das gefällt mir, weil der White Maker auch ein unfassbar sympathischer Kerl ist.
00:00:47: Patrick Kornef, heißt er, hat in Heilbronn studiert, war lange Zeit im Bordon, ist dann im Jahr die Jahrzehnte zum Chatur Mokrani gegangen.
00:00:56: Kennt ihr das Wort Sympathietrinker?
00:00:59: Ich finde, wenn der Weinberg einem sympathisch ist, schmeckt der Wein auch gleich viel besser.
00:01:03: Und wir waren im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im Jahr ist es im April, im.
00:01:23: Sie küvitieren wahnsinnig viel aus den Autoktonen und internationalen Rebsorten und das ist superharmonisch.
00:01:32: Das Besondere auch an dem Weingut ist, dass sie viel auch in Barrics ausbauen, amerikanische Eiche, französische Eiche.
00:01:40: Klar, eigentlich für Georgien steht klassisch die Empfohre.
00:01:44: Machen sie natürlich auch.
00:01:46: Und dann spielen sie zwischen der Empfohrestaltank, Barrics, Beton, Eier sehr viel hin und her und küvitieren dann dem entsprechend.
00:01:56: Und wenn ihr sowas mal in eine Blindverkostung setzt, freut euch auf die Antworten, die dann von den meisten gegeben wird.
00:02:05: Weil es ist so schwierig, Die Orthoktonrebsorten daraus zu schmecken, dadurch, dass er halt im Bordeaux auch lange gearbeitet hat, ist es schon echt spannend und sehr spaßig, das damit reinzupacken.
00:02:24: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Sommelier und Tour.
00:02:28: Dem Podcast, bei dem wir die interessantesten und spannendsten Produzenten der Schlumbergergruppe so greifbar und nahbar als irgendwie möglich präsentieren möchten.
00:02:38: Und das mit den Protagonisten der Weingüter.
00:02:41: Manchmal ist der Kellermeister, manchmal ist es der Eigentümer, manchmal der Investor, manchmal der Verkaufsleiter.
00:02:48: Wir versuchen immer genau die Person für dich zu finden, die am meisten über das Weingut zu erzählen hat.
00:02:57: Und heute ist Patrick Honeff, Kellermeister und CEO eines der renommiertesten, ja, wenn nicht sogar dem renommiertesten Weingut, Georg jetzt.
00:03:06: Ja, richtig.
00:03:13: Heute möchte ich mit dir in das Land reisen, das als die Wiege des Weinbaus gilt.
00:03:18: Nach Georgien.
00:03:18: Genauer gesagt in die Region Cartley.
00:03:21: Nur eine halbe Stunde nördlich von Tiefness.
00:03:30: Dort steht ein Anwesen.
00:03:31: Das Geschichte, Architektur und Wein zu einer einzigartigen Erzählung verdichtet.
00:03:38: Schatum uchani.
00:03:42: Die Geschichte dieses Gutes beginnt im neunzehnten Jahrhundert mit einem Mann, der Vision und Weltneugier verbannt.
00:03:49: Prinz Ivanemucrabatoni Mitglied der königlichen Bakratoni-Familie.
00:03:57: Nach Aufenthalten im Bordeaux und Medoc bringt er, die Idee des Schattosystems nach Georgien.
00:04:04: Er pflanzt Reben, lässt einen Palast im französischen Stier errichten und füllt Weine ab, die bald in St.
00:04:10: Petersburg serviert werden.
00:04:15: Doch im zwanzigsten Jahrhundert ist der Stör ins Sowjetische eine Eignung und Vernachlässigung des Ensemble.
00:04:20: Aus den einstigen Symbol georgischer Weinkultur wird eine Ruine.
00:04:30: Er ist Zwei-Tausend-Zwei-Cat-Leben zurück.
00:04:32: Der schwedische Unternehmer, Dr.
00:04:34: Frederick Paulsen, bekannt für seine Leidenschaft für Kultur und Wein, erwirbt das Gelände und gründet eine Investorengruppe.
00:04:41: Lässt Schloss und Kellerei restaurieren, pflanzt einhundert Hektar neu und erweckt die Idee des georgischen Chatots zum neuen Glanz.
00:04:51: Seit Zwei-Tausend-Sechs nun.
00:04:52: gehört das Weingut zum Marusia Barrage-Grupp.
00:04:54: In dem Jahr ist der Palast nach fast zwei Jahrzehnten Restaurierungen feierlich wieder eröffnet.
00:05:04: An der Spitze steht seit dem Jahr, wie eben erwähnt, Patrick Hornell.
00:05:09: Die deutsche Inologe, ausgebildene Hybron, geprägt von Bordeaux und witzig, wie sich der Kreislauf wieder schließt, zehn Jahre lang arbeiten der an der Gironne.
00:05:19: Bevor er nach Georgien ging, um ein altes Kulturerbe neu zu denken.
00:05:25: Heute führt er als CEO und technische Direktor ein Team, das georgische Identität mit internationaler Präzision verbindet.
00:05:34: Und er sagt, unser Ziel sei kein Kopieren, sondern das Wiederentdecken des Echten.
00:05:40: Und ja, seine Weine erzählen von der Rückkehr des Cartley-Terrors.
00:05:53: Heute gilt Morani als Synonym für die Renaissance des georgischen Qualitätsweinbaus.
00:05:58: Und in dieser Episode geht es um das Spannungsfeld von Traditionen Moderne, um den Wiederaufbau eines Kulturdenkmals, um Rebsorten, die fast verschwunden waren und um die Frage, wie man in Georgien ein Chateau führt, das Französische aussieht als manch eines in Bordeaux und dennoch ganz und gar georgisches.
00:06:17: Also, zusammen mit der Schlumbergergruppe, zu denen die Handelshäusern Segnes, Konseyovini, Schlumberger und das Privatkundenportal Bremer Weinkollekt gehört, freue ich mich, ihn am Mikro, ihn zu Gast zu haben.
00:06:29: Vom Shadowmokrani.
00:06:30: Herzlich willkommen lieber Patrick Honeff.
00:06:34: Okay, let's start.
00:06:36: Wie ist eigentlich die sommerische Situation in Georgien?
00:06:40: Das ist ein gutes Thema.
00:06:42: Man muss immer noch mal betrachten, Georgien ist ein Land, in dem wir... die Weinkultur wiederentdecken, die unter einer langen Industrialisierung gelitten hat.
00:06:53: Wir hatten es auch mal solche Zeiten.
00:06:54: Seit dem Neunzigern wieder richtig aktiv ist.
00:06:56: Ja,
00:06:57: es startet aus dem Neunzigern, aber eigentlich seriös ab den Zweitausenden.
00:07:01: Die Neunziger waren eher eine große Chaoszeit, Bürgerkrieg etc.
00:07:07: Das war eine schlimme Zeit.
00:07:09: Und ab zweitausend, sagen wir mal so, hat man sich angefangen zu organisieren.
00:07:14: Und da ging es eines los, nach der Sinn-Suche, oder können wir jetzt die georgische Weinkultur, die in den neunzenundzwanzig spätestens geendet hat.
00:07:27: Eigentlich schon Ende des neunzehnten Jahrhunderts wegen Phylloxara, die auch alle Berges zerstört hat, wieder aufbauen.
00:07:33: Und wie sollen wir es angehen?
00:07:36: Und da fing man ganz klein an.
00:07:39: Und viel basierte natürlich oft.
00:07:41: dann, okay, wir haben einen... ... ein Aufhänger gefunden, ... ... Cradle of Wine, die Wiege des Weins, ... ... natürlich in ganz großer Geschichte, ... ... Storytelling ... ... und Quavery Wine, ... ... Traditional Georgian Wine Making, ... ... das war schon richtig, ... ... heute müssen wir weitergehen, ... ... Erwachsener werden.
00:07:58: Aber natürlich das Feld ... ... Omilier ... ... war ein sehr, sehr langen, ... ... unbearbeitetes Feld, ... ... also das Wissen über Wein ... ... ist ... ... sehr ... ... gering.
00:08:11: ... ich war ich mir immer noch vor fünf Jahren, ... ... habe ich spontan ... ... die Nathalie Lump ... ... aufstatt um Mokhani ... ... angetroffen, ... ... wusste gar nicht, dass sie kommt, ... ... jetzt eine ... ... private Reise in Georgien ... ... initiiert, ... ... auf einmal im Restaurant Sassi ... ... mit ihrem Ehemann ... ... und war ... ... extrem enttäuscht ... ... extrem enttäuscht über ... ... Georgien und über das ... ... immer über den ... ... gastronomischen Service, ... ... über die Sommelier Service ... ... und das war richtig.
00:08:42: Ich habe gesagt, ja, Natalie, das ist richtig.
00:08:45: Es wird vielleicht, ja, es wird viel über Georgien geschrieben und schöne Arte, Documentaries gezeigt.
00:08:52: Aber ja, die Tat ist schon so, dass wir gerade erst wieder anfangen, was das Weinwissen betrifft.
00:09:01: In Georgien weiß kaum jemand, zwischen einem einfachen, mittelwertigen, hochwertigen Wein zu unterscheiden.
00:09:08: Aber das kann man den Leuten auch nicht übernehmen, weil es einfach keine Ausbildung gab und es ging darum, viel zu trinken.
00:09:14: Das heißt, im Grunde läuft alles auf eine neue Generation hinaus und wir haben ein paar Vorreiter.
00:09:22: Das ist der Shavakhe Suryani zum Beispiel, der, sagen wir mal, am Sommelier Schule gegründet hat.
00:09:32: Und das läuft eigentlich im Grunde erst seit fünf, sechs Jahren seriös.
00:09:38: Und wir haben jetzt langsam erst so eine neue Generation von sehr viel Jungen und dann Mittleren, so die erste Generation, die jetzt so Ende Dreizig sind, Anfang Vierzig, die sich ausgebildet hat und die, ja, die einen, wo man sagen kann, die einen Zumilierwissen haben.
00:10:02: Wo ich immer noch sagen würde, dadurch, dass es kaum ausländische Weine zum Kauf gab in Georgien auch das internationale Wissen sehr eingeschränkt ist, was sich auch gerade erst ändert, weil wir jetzt auch mehr ausländische Weine, internationale Weine in Georgien auf dem Markt haben, sodass man auch mal international probieren kann.
00:10:28: Insofern ist es ja, also im Restaurant haben wir in den meisten Fällen immer noch sehr viel ungeschultes, unwissendes Personal.
00:10:37: was sehr frustrierend ist für den Weinliebhaber.
00:10:42: Und zum Beispiel für uns als Statue Mokani, an der wichtigsten Marketingfaktoren ist unser Brand Ambassador, der halt unaufhörlich zwischen den Restaurants hin und her läuft und die jungen Kellner oder auch Bedienungen auszubilden.
00:11:04: Und ja, das ist noch eine ganz Sagen wir intensivierendes, aber noch ein ganz unbearbeitetes Feld für mich in Georgien.
00:11:12: Da haben wir noch viel Arbeit.
00:11:13: Welche Fragen von Zommeliers magst du?
00:11:16: Also was wirst du am liebsten gefragt?
00:11:18: Sind es die technischen Sachen?
00:11:20: Sind es emotionale, sind es geschichtliche Sachen?
00:11:24: Worüber freust du dich?
00:11:26: Als Weinmacher freue ich mich, wenn so auch technische Fragen stellen, natürlich, aber auch geschichtlich und über Passion Fragen stellen.
00:11:38: Was macht den Weib eines Weins aus?
00:11:40: Und das ist natürlich ja auf der einen Seite für mich als Wein-Passionierten.
00:11:49: Ohne zu tief ins Detail zu gehen, technisch mag ich gerne, dass es dann Interesse gibt.
00:11:55: Vor allen Dingen, was unterscheidet ein einfachen Wein von einem komplexen Wein oder hochwertigeren Wein, wenn wir jetzt mal aus der Ebene sprechen.
00:12:08: Aber ja, ich mag es, was macht ihr besonders?
00:12:12: Was macht?
00:12:15: Was macht Wein für dich aus als Weinmacher?
00:12:18: Die Frage mag ich gerne.
00:12:19: Und was denkst du, was in deinem Wein wichtig ist, dass er so wird, wie wir ihn jetzt im Glas haben?
00:12:29: Ich finde das interessant.
00:12:30: Das ist eine Mischung zwischen Emotion, aber auch viel Technik.
00:12:35: Es ist mehr eine Frage über Weinphilosophie.
00:12:37: Wo siehst du euer Weingut, wo siehst du den georgischen Weinbau in ... ... zwanzig, dreißig Jahren?
00:12:44: Also, wo ich mir wünsche, ihn zu sehen, ich wünsche mir in zwanzig, in zwanzig, dreißig Jahren, dass Georgien sich wieder oder etablieren kann in der internationalen Weinwelt, als anerkanntes Weinland, nicht nur als Storytelling wie das Vines, sondern wirklich als anerkanntes Weinland, was Georgien heute bieten kann, dass es ein fantastisches Land ist, ein fantastisches Wein-Mach-Land ist, mit der extremen Vielfalt.
00:13:30: Da würde ich Georgens sehen.
00:13:32: Ich würde auch eher sagen, dass Georgens Platz eher im Qualitätsweinbereich sein sollte.
00:13:39: Das ist ein kleines Land.
00:13:41: Das ist heute nicht nur der Fall.
00:13:44: weil wir natürlich berühmt sind als Massenweinproduzent für die ex-Soviet-Länder oder ehemalige Sowjetunion.
00:13:52: Das dauert noch eine paar Generationen, darum ist zwanzig, dreißig Jahre ein guter Vorlauf.
00:13:59: Und ja, das ist anerkannt ist, auch Topweine produzieren zu können.
00:14:12: Das ist natürlich heute Niemand von Georgen erwartet.
00:14:15: Das ist ein ganz ganz großer Pionierkampf von Chatur-Muharnis.
00:14:23: Sich wieder ein Platz in dieser Weinwelt zu erarbeiten, weil Ingeorgien alle sind mit Karretien, mit Oskarorgien aufgewachsen.
00:14:33: Das ist ein ganz anderer Profil von Weinen.
00:14:35: Tolle Weine, Sonnenverwöhnterweine.
00:14:37: Aber keine Kante mehr Katli und Emereti oder andere Regionen in Westgeorgien.
00:14:44: Kleiner kannte diese Wein-Stilistik und die Rebsorten.
00:14:47: Also wir lernen in Georgien, was die Diversität der georgischen Weinkultur ist.
00:14:52: Dann haben wir unsere Kernmärkte.
00:14:54: Das ist immer noch CIS, Ex-Soviet-Union-Länder.
00:14:59: Die kennen Georgien, die lieben Georgien, aber die erwarten halt keine hohe Qualität und halt trockene Rotweine, was nicht unser Business ist, also nicht nur.
00:15:11: Und dann haben wir eine Welt, zu der auch Deutschland gehört, die gewachsene Weinwelt, wo wir erklären müssen, wo liegt Georgehen und was ist Georgehen, was aber auch fortschreitet, dank dir auch und anderen Leuten, die sich daran trauen, aber es ist natürlich immer noch ein Exot.
00:15:27: Es ist immer noch der Exot.
00:15:29: Und ja, in zwanzig, dreißig Jahren sehe ich Georgehen schon etabliert und noch nicht nur als Query, natural Weinland, sondern auch als international anerkanntes Land mit interessanten, tollen Gipsorten.
00:15:46: Und da habt ihr ja einen ganz großen Anteil daran.
00:15:49: Ich glaube, es ist kein Weingut in Georgien, wahrscheinlich in euer gesamten Großregion, wenn man so möchte, so mutig oder so visionär, wie du es bist, wie ihr es seid.
00:16:03: Kannst du sagen, was eure Supermacht ist?
00:16:07: Also was macht ihr anders als eure Nachbarn?
00:16:08: Ist das lediglich, lediglich die Experimentierfreude?
00:16:11: Ist es lediglich, also lediglich eine Anführungszeichen?
00:16:14: Das ist natürlich ein Riesenaufwand.
00:16:16: Das ökologische Bewusstsein, der Einklang mit der Natur, das Spiel mit den verschiedenen Gebinden, die ihr praktiziert, der Blick rein in die autoktonen Rebsorten oder habt ihr noch etwas anderes, was ihr anders macht als... ... als eure Nachtbahn dort in Kartli.
00:16:38: Um ihn gewiezt zu werden.
00:16:39: Ja, um einiges natürlich.
00:16:43: Ich meine, es fängt ja schon damit an, ... ... dass wir unsere eigenen Weinberge haben, ... ... was in Georgien nicht üblich ist.
00:16:50: Die meisten Weingüter kaufen Trauben ein.
00:16:54: Und das ist natürlich, sage ich mal so, ne?
00:16:56: Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Ich habe... Das ist der richtige Weg für uns, aber auch Bereitschaft.
00:17:28: Und da muss ich natürlich einen ganz großen Credit dem Sitzer geben, im Förderig Paulsen, dass er die Bereitschaft hat, diesen Weg zu gehen, was natürlich uns sehr harte und steiniger Weg ist und mit sehr viel Investition, weil das ist da sehr, sehr ausschlaggebend, die Ausdauer zu haben und die Bereitschaft.
00:17:51: Und ich denke, wir arbeiten sehr, sehr professionell.
00:17:57: Und mit sehr viel Passion.
00:17:59: das ganze Team selektiert in dem Weg, dass wir sehr viel passionierte Leute haben.
00:18:03: Wir sind eigentlich eher Bezeugungstäter.
00:18:07: Wir verfolgen den Weg, der sehr hart ist.
00:18:12: Bis heute, auch heute noch, viele Leute daran zweifeln, weil die meisten Weingüter gehen halt den sicheren Weg.
00:18:19: was die Standards, die sich gut verkaufen.
00:18:22: Und wir haben natürlich immer schon den schwiegeren Weg gewählt.
00:18:24: Und ich bin überzeugt, dass er langfristig ans Ziel führt.
00:18:29: Ja, das braucht Ausdauer.
00:18:31: Aber ich glaube, was ganz, ganz wichtig ist, und das wird auch in Georgien immer wichtiger, dass man eine ganz klare Philosophie und Identität mit Ausdauer verfolgt.
00:18:45: Aber wie gesagt, das gibt, wenn man unsere Arbeit ist natürlich auch, andere Winzer waren gut dazu motivieren diesen Weg mitzugehen.
00:18:57: Langsam gibt es mehrere, die auch an Qualitäts- und Premiumweinen glauben.
00:19:04: Aber es ist ein langsamer Prozess.
00:19:07: Was war dein persönlich größtes Learning in Georgien oder vielleicht auch allgemein?
00:19:13: Du warst ja vorher schon eine Karriere vor der Karriere.
00:19:15: Du warst in Bordeaux in einem Bei einem der renommiertesten Produzenten im Bordeaux bei, bei Neidberg.
00:19:22: Aktiv hast dort das Geschehen Castillon gepräg geleitet, bevor du nach Georgien gegangen bist.
00:19:29: Da gab es bestimmt viele, viele auch Stolpersteine, viele Sachen, die du lernen musstest, die du eigen identifizieren oder interpretieren musstest.
00:19:39: Aber jetzt in Georgien hast du ja noch mal eine ganz andere Aufgabe vermag ich zu behaupten.
00:19:44: Gibt es da so einen Punkt, wo du sagst, das war Dein größtes Learning?
00:19:48: Ich meine, da gibt es mehrere.
00:19:49: Das eine wie Bordeaux als auch in Georgien ist, dass man sich immer in die Kultur der Region, in der man ist, hineinfinden muss.
00:20:01: Dass man nie mit einem vorgefertigten Konzept kommen kann.
00:20:05: und das in einem anderen Land oder Region aufstülpen kann.
00:20:09: Das funktioniert nicht.
00:20:10: Man muss sich, wie Stefan Neiberg es geschafft hat, sich in Bordeaux hineinzufühlen, in Frankreich hineinzufühlen.
00:20:17: Das war wichtig in Bordeaux.
00:20:18: In Georgien muss man sich in Georgien hineinzufühlen, weil man Georgien machen möchte und nicht Deutschland in Georgien oder Frankreich in Georgien.
00:20:28: Das ist ein Learning.
00:20:29: Das war ein großes Learning.
00:20:30: Für mich ein ganz großes Learning war, mich in die georgischen Rebsorten hineinzufühlen, was natürlich auch ein paar Jahre gebraucht hat.
00:20:41: Das ist wichtig, georgig zu denken in einer gewissen Weise, aber auch zu lernen, wie man unsere Rebsorten richtig anfassen kann.
00:20:57: Ja, das Ding ist ein ganz ganz ganz wichtiges Learning.
00:21:00: Hat dich jemand geprägt in Georgien?
00:21:03: Also hattest du dort ein Weingut, einen Kellermeister, eine Person, sei es auch außerhalb vom Wein, die dich beeinflusst geprägt hat, dir geholfen hat, Georgien zu verstehen, vielleicht die Kultur, die Menschen, um das dann in deinen Wein dann auch zu spiegeln?
00:21:23: Ich denke, in erster Linie erstmal sind das Georgian, meine georgischen Kollegen, die mich geprägt haben.
00:21:29: Und ich weiß immer noch, also am Anfang, als ich kam, es ist alles sehr stereotyp noch hier.
00:21:36: Und mein Vorgänger war absolut überzeugt, dass nur georgische Wein machen können und dass ich vielleicht ein halbes Jahr maximum in Georgien habe.
00:21:49: Also, ja.
00:21:51: hat unterschätzt, dass ich hartnäckig bin.
00:21:54: Erst mal haben mich meine Mitarbeiter geprägt, also meine tollen Kollegen, die offen sind und mir viel geholfen haben, die Sachen aus anderen Blickwinkel zu betrachten.
00:22:07: Und dann zu kombinieren, was sich alles wechseln.
00:22:10: Also ich meine, ich habe schon sehr viel verändert hier.
00:22:12: Das war nicht leicht für sie auch gewesen.
00:22:14: Aber ich glaube, die haben mich da sehr gut geleitet und mir geholfen.
00:22:19: Und dann natürlich treffen mit, würde ich sagen, sehr guten Weinmachern der Jago in unserer Region.
00:22:27: Toller Mensch, kleines Weingut, damals zwei Hektar.
00:22:30: Aber sehr berühmt und macht tolle Naturweine.
00:22:33: ... dem glaube ich auch, dass er so macht.
00:22:38: Oder der ... ... Giorgio Dacchischvili ... ... David Maisoratze ... ... Toziashvili, das sind so Sachen, ... ... Leute, ... ... von denen habe ich sehr viel Respekt, ... ... die ... ... zum einen Query-Weine machen, ... ... die anderen machen eher ... ... moderne Weine ... ... in Giorgio ein etwas europäischer Stil, ... ... ich nenn es eher klassischer Stil, ... ... weil die Südamerikaner machen ja auch Wein.
00:23:02: Ja.
00:23:04: Das hat mich sehr beeinflusst und beeindruckt.
00:23:08: und dann auch noch unzählige kleine Weinmacher.
00:23:11: Aber das sind so Namen, die ich einfach sage, Schapo, die machen eine Wahnsinnsarbeit, sind ihrer Zeit voraus.
00:23:16: und der Rest, das muss von der jungen Generation kommen.
00:23:19: Aber ja, das waren viele, viele Schulen.
00:23:24: Was war die allergrößte Herausforderung für dich, als du ankamst?
00:23:27: und...
00:23:28: Ja, die allgrößte Herausforderung waren meine Leute, also mein Team mit ins Boot zu kriegen.
00:23:34: Von dem Weg zu überzeugen, dass es der Richtige ist.
00:23:38: Also ich meine, man muss ganz ehrlich sein.
00:23:42: Viele Sachen, Leute sagen, why Gorgon, Natural Wine, das ist Hocus Pocus.
00:23:50: Es gibt ganz wenige, die wirklich seriösorganischen Weinbaumachen hier.
00:23:53: ... bei Netschel.
00:23:54: Wein ist nur in die Amphore, ... ... wo man nicht weiß, woher die Trauben kommen, ... ... dass es jeder Weinwisskenner ... ... weiß, dass die ... ... Pestizidparty im Weinberg abgeht ... ... oder Insektizide, Herbizide, ... ... also muss ich schon wissen, ... ... wo ich meine Trauben herkriege, ... ... was damit passiert ist.
00:24:11: Also ... ... und ja, auch unser Team ... ... die waren eher auf einem ... ... sicheren Weg im konventionellen Weinbau ... ... und das war eine ganz, ganz, ... ... ganz große Herausforderung, ... ... weil ... Wenn man den Georgian irgendwas aufstülpen möchte, gegen ihren Willen, ohne ihre Überzeugung, dann ist das zum Scheitern verurteilt.
00:24:31: Dann ist die Maschine nach einem Monat kaputt.
00:24:35: Und die zwei wichtigen Sätze, die ich im ersten Jahr mir anhören musste, war immer, das funktioniert so nicht in Georgien.
00:24:45: Und der Zweite war, das machen wir dann nächstes Jahr so,
00:24:48: wenn
00:24:48: die dann noch da
00:24:49: bist.
00:24:51: Ja, das war also wirklich prägend und das war schon, ja, das hat auch zum Teil schon ein, zwei Jahre gedauert, zum Beispiel Unterstock, maschinelle Bearbeitung, keine Herbizide mehr einzusetzen.
00:25:04: Das war natürlich für die die Hölle oder auch organische Rebschutz, die Hölle, keine Insektizide, die Hölle.
00:25:12: Das hat das Leben kompliziert gemacht und eigentlich bin ich sehr, sehr froh, dass mein Team voll dabei ist heute.
00:25:19: Und ja, ich wünsch mir so sehr, dass andere mitziehen und sehen, wie wichtig es ist.
00:25:25: Und für mich war das wahnsinnig, auch das in den Weinen zu sehen.
00:25:28: Gerade Herbi Ziede zum Beispiel, wie sehr das Terroir plötzlich anfing, im Wein eine Rolle zu spielen.
00:25:35: Und so, das war toll.
00:25:37: Und das sah dann auch meine Leute, auch mein Kellerteam.
00:25:41: Ich habe eine junge, talentierte Weinmacherin mit mir, die Keti.
00:25:46: Habe ich auch von der Uni genommen.
00:25:49: unformatiert, die sieht die Evolution der Weine und auch total überzeugt davon ist auch von spontanen Vergärung.
00:25:56: Die Profs in der Schule, in der Uni, haben gesagt, man kann kein Wein ohne Reinsuchthefe vermassen.
00:26:04: Da gab es schon sehr, sehr viele Herausforderungen.
00:26:06: Also, die Leute hier mitzuziehen und im Grunde davon zu überzeugen, dass es auch ihre Idee ist, das war die größte Herausforderung her.
00:26:16: Das war ja auch der Spaß.
00:26:17: Warum gehen wir nach Georgien?
00:26:18: Das ist schon eine Herausforderung.
00:26:19: Aber dort die Möglichkeit zu haben, etwas aufzubauen, einen eigenen Stil zu finden, einen eigenen Stil zu definieren.
00:26:27: Als du hinkamst, war wahrscheinlich die Anzahl der Weingüter unter zwanzig, oder?
00:26:34: Also mittlerweile sind es ja, glaube ich, um die fünfzig oder sechzig Weingüter in Katli?
00:26:40: Nein.
00:26:40: In Katli, ja in Katli auf jeden Fall.
00:26:44: Katli ist eine sehr wichtige Region.
00:26:46: Es ist immer noch, also hier, wo wir jetzt gerade sind, Stathomohani ist ja von einem Mitglied der ehemaligen Königsfamilie Bragationis gegründet worden, Ivan Mokambaturi Bragationi.
00:26:58: Und deren altes mittelalterliches, die Burg, also mal so, es liegt da nicht weit weg auf dem Felsen in Xani.
00:27:07: Hier ist das Königreich Georgien vor ... tausend Jahre gegründet wurden.
00:27:13: Und hier gab es sehr viele Weinberge.
00:27:16: Aber ... ... der Herr Gorbatschow ... ... dachte in den achtziger Jahren, dass meine ... ... Sowjetunion ... ... Gefolgschaft zu viel trinkt ... ... und hat eine Riesenantialgulkampagne ... ... eingeleitet.
00:27:30: Vielleicht wie heute, ja.
00:27:32: Und hat ... ... ja die Rebfläche georgens halbiert.
00:27:37: Von damals rund achtzigtausend Hektar auf dann rund vierzigtausend Hektar.
00:27:43: Aktuell sind wir bei fünfzigtausend meines Wissens.
00:27:45: Jetzt sind wir wieder bei fünfzigtausend.
00:27:47: Genau, das hat sich dann in den letzten zehn Jahren wieder hochgearbeitet, sagen wir so.
00:27:52: Ja, aber in der Tat ist Cartley extrem gerodet worden.
00:27:56: Also, wir haben nicht viele Nachbarn hier und man sieht auch nicht viele, immer viele Leute kommen und sagen, äh, ich bin jetzt aus Tüflis gekommen und... Ich habe im Grunde so gut wie kein Weinberge gesehen.
00:28:06: Wo sind denn hier die Weinberge?
00:28:08: Und dann ja, dann ist es hier und hier.
00:28:10: Leider sind die meisten, man sieht das hier mal Weinberge, sind verschwunden.
00:28:14: Ich habe jetzt ja, ich habe zwei, drei Nachbarn, Maximum und dann dreißig, vierzig, fünfzig Kilometer entfernt.
00:28:21: Das wächst aber, weil alle sind nach, alles hat sich nach Karritien konzentriert, immer noch.
00:28:27: werden rund seventy-fünf Prozent der Wein in Karate gemacht, wie gesagt, fantastische Regionen.
00:28:32: Und Kartli waren ein bisschen verweist, Emirati war verweist, sagen wir mal, Grelo gregt man gar nicht von.
00:28:37: Und ja, wir machen immer noch ungefähr vier Prozent des georgischen Weinvolumes aus in Kartli, also wir sind klein immer noch, aber wachsen, weil ... Die Leute fangen an zu entdecken.
00:28:51: Ah, Murani, die machen ja ein ganz brauchbaren Wein.
00:28:55: Und der Weinstil, den gefällt auch gerade der jungen Generation.
00:28:58: Und sofern langsam wächst auch Kartli wieder.
00:29:01: Also, ja, also, ja, wenn wir ... ... wenn wir vierzig, fünfzig Weingüter haben, ist das schon was.
00:29:09: Gibt es bei euch ... ... ist erst mal eine ganz profane ... ... Frage, aber ich habe auf kaum einem Etikett ... ... Lagennamen gesehen.
00:29:18: Gibt es klassifizierte oder anerkannte Lagen oder ist es irgendwie ein Lagen eingeteilt?
00:29:22: So grundsätzlich von den von den Gegebenheiten um die sechs bis achthundert Meter Höhe, soweit ich weiß, ganz spannende Terroirs, ganz spannende Bodensituationen mit sehr sehr viel Kalkanteil, aber der Boden des Terroirs wird eigentlich ganz ganz selten transportiert.
00:29:42: Hast du irgendwie eine Lieblingslage?
00:29:44: Gibt es Lagen?
00:29:46: Wie ist da die Situation?
00:29:49: Situation ist gottenschlecht in Geurgien, was das betrifft.
00:29:53: Es gibt, also das ist, wie gesagt, wir sind immer noch in den Anfangsschuhen.
00:29:59: Am Anfang geht es ja erst mal darum, wieder die Weinberge ordentlichen Weinbau hinzukriegen und ordentliche Weinqualitäten reguliere.
00:30:08: Ganz großes Problem war natürlich reguläre.
00:30:12: gleichmäßige Weinqualitäten zu haben, zu präsentieren, gerade in den ganz kleinen Weingütern Qualität und auch Hygiene zu haben.
00:30:21: Insofern war nicht so viel Zeit auch, um sich um das Thema Lagen zu kümmern.
00:30:27: Das ist natürlich, sagen wir mal, ja, das ist für uns ein ganz wichtiges Thema natürlich.
00:30:31: Das heißt ja, Terroir kommt im Grunde gar nicht vor in Georgien.
00:30:36: Es gibt ein paar PDOs, also ein paar Appellationen, aber das sind immer noch ganz alte.
00:30:41: schinken.
00:30:42: Das sind auch keine Qualitätsmerkmale mehr, weil die meisten dann auch verwässert sind.
00:30:46: Das geht nicht mehr um klare Qualitätskriterien.
00:30:50: Da bin ich jetzt sehr provokant und manche mögen mich dafür nicht mögen, aber das sind Probleme.
00:30:57: Also es werden.
00:30:58: auf einmal gibt es eine neue Appellation, man weiß nicht warum, hat sich der Priester der Region engagiert oder es gibt gar keine Gerechtfertigung.
00:31:08: Also niemand wird sich daran orientieren können, ernsthaft.
00:31:13: Das ist schade.
00:31:14: Und auch wenn man neu jetzt gründet, glaube ich nicht, dass irgendeiner lernen wird, was die Appellation Okami sein wird.
00:31:23: Die meisten haben lange Zeit bestimmte Sachen gelernt, so wie Hwanschkarra oder Kinsmarauli oder Mukusani Cinnandali, aber dann wird es auch schon eng.
00:31:34: Das ist natürlich, das war auch nie wichtig, Unterlagsrebsorten kannte keiner.
00:31:39: oder Terror, also die Bedeutung von Terror.
00:31:44: vielleicht mal ein bisschen abgegriffener Begriff, aber für den Weinmacher immer noch ein sehr wichtiger Begriff.
00:31:50: Ja, das war, ich hatte halt irgendwo, ich habe irgendwo ein Flecken Erde und da pflanze ich jetzt ohne Reflexion.
00:31:56: Und das ist natürlich eine andere Geschichte mit Terror.
00:31:59: Und natürlich gibt es fantastische Sachen, es gibt eine riesen Vielfalt und das ist natürlich unser Steckenpferd, wo wir auch sagen können, okay, hier wollen wir uns ein bisschen von differenzieren.
00:32:09: Und ich verstecke auch nicht, dass die Leute, die das hier vor zwanzig, fünfzwanzig Jahren gepflanzt haben, sich auch nicht so viele Gedanken darüber gemacht haben.
00:32:17: Wir haben auf guten Terror gepflanzt, was ein paar italienische Konsulten sattten im Weinbau, die glaube ich ganz gut einen Job gemacht haben.
00:32:25: Vor allen Dingen mit dem Mut, die ein paar alte regionalen Errebsorten zu revitalisieren.
00:32:32: Und das ist viel, viel, viel Arbeit, ohne zu wissen, was daraus wird.
00:32:35: Das war unser Glück.
00:32:37: Er muss auch Glück haben.
00:32:39: Das war ein großer Job, den die gemacht haben.
00:32:41: Und ja, nein, das gibt fantastische Lagen.
00:32:45: Also eigentlich Mukusani, das ist roter Leben mit Kalk.
00:32:50: Das erinnert mich oft am Bordeaux, also absolut Traumboden.
00:32:55: Aber wir haben auch in Kacheti Akura.
00:32:57: Akura ist wie Chateau-Neuve-du-Pap, dicke Flusssteine.
00:33:00: Die hat man natürlich vielen georient, weil eben natürlich viele Bergflüsse sind oder Enden.
00:33:06: kommen viele Steine vom Kaukossus oder dann fantastische Lagen in Quarelli oder auch Atana.
00:33:12: Ich meine, der große Kaukossus, das ist Schiefer.
00:33:15: Das sind also extrem viel schieferhaltige Weinberge.
00:33:19: Da kann man schon sehr viel verschiedenes daraus machen und wir müssen halt lernen, auch Georgier, dass wir die richtigen Rebsorten mit dem richtigen Unterlagsreben dort anpflanzen müssen.
00:33:34: Und da lernen wir halt noch.
00:33:35: Und in Mokhani, wir haben hier tolle Hanglagen.
00:33:41: Wir haben eher so sandigeren Lehm und Steinstruktur, Kalk, Kalkgranulat.
00:33:49: Es sind schon geniale Sachen dabei.
00:33:51: Das ist extrem vielfältig.
00:33:53: Westgeorgien, Imereti, weißer Kalk, also fast so schabliemäßig, darum auch die Weine dort extrem knackig, viele Säure, Mineralität, die wir auch noch richtig ausbauen können, müssen und so weiter und so weiter, wo für mich im Grunde auch lange, meiste Standzeiten überhaupt Fehl am Platz sind, weil die Weine dann ihre Identität verlieren, nicht alles ist.
00:34:16: gut mit Maischistanzeit.
00:34:18: Ich bin zum Beispiel überhaupt gar kein Fan von Riesling mit Maischistanzeit.
00:34:22: Das ist halt mit langer Maischistanzeit.
00:34:24: Das ist Geschmackssache.
00:34:25: Ja, wie gesagt, das ist in der Tat Appellation.
00:34:29: Im Stadto Mochani ist Tafelwein.
00:34:32: Ja, aber ich hoffe, dass wir irgendwann auf die Idee kommen und auch mal was zu erschaffen, weil wir glaube ich schon viel viel georientun.
00:34:40: Und ja, da ist halt noch viel ...
00:34:43: Das Weingesetz ist ja auch relativ sporadisch, also recht überschaubar.
00:34:47: Ja,
00:34:48: es geht eigentlich.
00:34:49: In Georgien ist vieles am deutschen Gesetz festgemacht.
00:34:52: Also, das georgische Gesetz allgemein ist sehr am deutschen Gesetz festgemacht.
00:35:02: Und das Weingesetz auch recht am deutschen, aber natürlich weniger intensiv und weniger ... ... strickt.
00:35:11: Aber da tut sich auch einiges.
00:35:12: Also ich meine ... ... da hat sich einiges getan ... ... mit dem Assoziationsabkommen ... ... mit der Europäischen Union ... ... was momentan ja leider nicht mehr so ... ... ernst genommen wird.
00:35:26: Aber da hat sich die ganze Thema ... ... der Weinkontrolle schon sehr intensiviert.
00:35:32: Ich hoffe ... ... dass sie sich nicht zu sehr an der EU orientieren, ... ... weil es nicht alles nur gut ist, was dort passiert.
00:35:39: Auch was... Aber klar, also ich bin schon sehr befürwortet, dass wir eine härtere und eine strengere Weinkontrolle bekommen, aber die sind auch einen guten Weg, muss man schon zugeben.
00:35:49: Aber wo orientieren, gibt es für dich eine andere Weinregion oder ein Winzer, der dich inspiriert?
00:35:56: Und kann man das in deinen Weinen schon schmecken?
00:35:59: Au.
00:36:00: Also du meinst außerhalb von Georgien?
00:36:02: Außerhalb von Georgien?
00:36:03: Nicht so global betrachtet.
00:36:09: Es sind schon einige Persönlichkeiten, wie gesagt, also hier Kühlingi-Jut, was die machen, Baden-Feld-Spanier, das ist ja eine Family.
00:36:19: Das finde ich schon ziemlich genial.
00:36:21: Also auch wie gesagt, wie wir der Weg spontan verkehrungenorganik den Grafen an Italien, der als Erster gewagt hat.
00:36:34: Queries nach Italien zu bringen und lange Meischestandszeiten zu machen.
00:36:40: Natürlich hat mich auch sehr geprägt, tief geprägt die Zeit mit Stefan Neiberg und Stefan der Rononcourt in Frankreich, mit dem ich zehn Jahre zusammengearbeitet habe.
00:36:52: Und ja, einige natürlich Weingüter dort, Freunde von mir, Bekannter oder weniger Bekannte, die arbeiten.
00:37:04: die mich sehr beeinflusst haben und irgendwann natürlich auch dazu bewegt haben, irgendwie die eigenen Synthesen zu machen, die sich, glaube ich, schon im Wein widerspiegeln.
00:37:14: Ich meine, auch in halben Runden, wo ich gearbeitet habe, beim Kistenmacherhängerer.
00:37:23: Das war auch eine tolle Zeit, aber auch viel dazu beigetragen, wie den Wein zu sehen.
00:37:29: Von Georgien habe ich schon gesagt.
00:37:32: Mich hat tief, tief beeindruckt vor zwanzig Jahren, fünfzehn Jahre, zwanzig Jahren Besuch in Wiga, Sicilia, die für mich die absoluten Heroes waren im Thema Spontanvergährung, eigen, eigener Hefenisolation und auch Leukonomstückönus, also die Bakterien für den biologischen Säureabbau isoliert haben.
00:37:59: Das hat mich tief geprägt, auch in dem Weg.
00:38:01: ... in der Überzeugung auch diesem Weinweg zu gehen und ... ... ja ... ... viele, viele Dinge, ob mehr ... ... Martinez in Spanien, tolle Sachen.
00:38:15: Ja, ich denke, alles trägt dazu bei.
00:38:17: Könnte ich jetzt noch viele, viele mehr aufzählen, ... ... die dazu geführt haben, dass ich es eigentlich sehr daran glaube, ... ... spontan Vergehung zu machen, auch wenn man ein leichtes Leben haben kann, ... ... aber ich einfach, wenn man das gut ... Man kann tolle Weine damit machen.
00:38:32: Man kann auch tolle Naturweine machen.
00:38:34: Ich finde es absolut, ich habe ein sehr kritischer Auge auf die Naturweinwelt.
00:38:40: Aber ich liebe so einen Ausdruck von Michel Roulon, der sagte, ich liebe Naturwein.
00:38:45: Ich muss ihn aber nicht lieben, nur weil es Naturwein ist.
00:38:49: Ich finde es nicht schön, dass man den Leuten verkauft, alle Fehler der Welt verkauft, als dass es in der Tour ist.
00:38:57: Wenn ich in den Weinberg gehe, Vor der Ernte habe ich wunderschöne Frucht in meinem Mund und keine Erde oder keine Flüchtige.
00:39:08: Also ja, alles hat was.
00:39:11: Ich liebe alles.
00:39:12: Gibt es bei den Naturweinsachen, die du akzeptierst, die aber in unserem konventionellen Denken abnormen sind?
00:39:22: Weil ich vergleich das manchmal so ein wenig dieses konventionelle Weimaking mit einem Supermarktabführregal und Naturwein ist für mich eine Fallobstwiese.
00:39:32: und da sehe ich manchmal auch Dellstellen, ich sehe Ungleichmäßigkeiten, ich sehe Unförmigkeiten und die Grenze ist dann, finde ich, manchmal... relativ schmal, da eben auch so Differenz.
00:39:44: Es gibt ganz klare Weinfehler, wo man aus dem Boilmaking heraus sagt, nein, das hätte nicht passieren dürfen.
00:39:49: Und das mit irgendwas schön zu reden, damit man es irgendwie noch verkaufen kann, ist nicht legitim oder ist nicht nicht akzeptabel.
00:39:57: Aber die Grenze manchmal zu finden zwischen, das ist wirklich Natur, das ist manchmal vielleicht auch ein gewisser Reiz, wie die Narbe, die manchmal, keine Ahnung, ein Gesicht, einen gewissen Charakter verleiht.
00:40:10: Und das ist wirklich ein Fehler.
00:40:11: Das finde ich manchmal schwierig.
00:40:13: Kannst du die Grenzen erzielen?
00:40:14: Das ist eine schöne Vorlage.
00:40:16: Das ist eine schöne Vorlage.
00:40:19: Tolle Einführungen natürlich.
00:40:22: Ich denke die Grenzen sind nicht klar zu differenzieren und das ist ja eigentlich eine schöne.
00:40:26: Das ist auch das schöne am Wein.
00:40:31: Über Geschmack muss man nicht streiten und ich finde, das sollte die Freiheit im Wein sein, dass jeder das finden muss, was ihm schmeckt.
00:40:39: Ich bin da extrem für Freiheit.
00:40:41: Darum finde ich es toll, dass es ein Weingesetz gibt.
00:40:44: Aber ich finde es ganz schlimm, dass es ein Weingesetz gibt, die die Individualität zerstören.
00:40:52: Das ist natürlich ein großer Gefahr, die wir laufen, Sachen zu uniformisieren.
00:40:57: Ich bin ein großer Fan von Individualität.
00:41:00: Ich hasse, wenn man Individualität stört oder zerstört.
00:41:06: Also würde ich so sagen, ja.
00:41:08: Ich meine, wenn wir hier spontan vergären, geht es ja auch darum, nicht den Standard zu haben.
00:41:13: Und auch nicht immer everybody's Darling zu sein, sondern die Leute zu finden, die unsere Weine mögen.
00:41:19: Und natürlich ist es so wie das, dass nicht rosa schöne Fleisch, wenn es organisch ist, also nicht behandelt wird, oder dann der Apfel mit Dellen, dass die besten Äpfel und die schönsten, aromareisten, individuierten Äpfel sind.
00:41:35: Aber... Du wirst vielleicht auch nicht den Verfauten abnehmen wollen.
00:41:39: Das ist so diese, ab wo ist es interessant und ab wo ist es nicht mehr interessant.
00:41:44: Und was man den Leuten auch nicht als das Geniale verkaufen muss.
00:41:47: Also diese Rolle, ich finde es auch schön in der Schweiz, da gibt es zum Beispiel keine Vorschriften für den Rebsortenspiegel.
00:41:57: Da kann jeder pflanzen, was er will.
00:41:59: Weil am Ende sagt man, der muss es auch verkaufen können.
00:42:01: Wenn er es nicht verkaufen kann, hat er gelust.
00:42:03: Da muss es wieder... ausreißen und was Neues pflanzen.
00:42:09: Und das finde ich ja, da muss eine gewisse Liberalität da sein.
00:42:12: Ich finde im Grunde auch, ich meine, ich mache spontan Vergärung.
00:42:16: Ich meine, dieser Wahnsinn, diese Paranoidität in Deutschland mit niedrigen, flüchtigen Säuren, wo man schon ab Nr.
00:42:24: drei anfängt, Panik zu kriegen.
00:42:26: Das finde ich, das ist ja für mich absolut, da lache ich drüber.
00:42:30: Das war nicht den Charakter, das meins ausmacht.
00:42:33: Die war auch die Weißen bei uns, auch der Guruli, den du da stehen hast.
00:42:37: Der ist halt, also mein, ja, manchmal haben wir Glück, dann ist er bei Nullkommar drei fünf, aber manchmal auch bei Nullkommar fünf und Nullkommar sechs.
00:42:44: Flüchtige Säure.
00:42:45: Und ab eins darf man nicht mal vermarkten.
00:42:47: Aber es gibt auch tolle Weine übereins.
00:42:49: Wenn ich mit den Alten in Frankreich diskutiert habe, die immer in die Kellerei kam, oder auch in Georgien hier, dann erzählen, wie großartig nineteenhundfünftvierzig war.
00:42:58: Habe ich dann einmal probiert in meinem Leben nur, aber und dass der eine riesige Flüchtige hatte.
00:43:03: Aber der Wein hat es abgepuffert.
00:43:05: Die Komplexität des Weins hat es eingesteckt.
00:43:08: Wenn es schmeckt, dann schmeckt es.
00:43:09: Und wenn jemand auch einen gewissen Sexy-Charakter in der Flüchtigen findet, warum nicht?
00:43:15: Ein Power-Wine kann locker eine Flüchtige, der Flüchtige kann auch super sexy sein.
00:43:20: Darum, das finde ich spannend.
00:43:22: Oder reden wir über Brett.
00:43:28: Ich finde Brett ein bisschen Brett sexy.
00:43:31: Ich finde es sexy.
00:43:33: Protraktiv, wenn man
00:43:37: es hält.
00:43:38: wenn es nicht der Fertigstall ist.
00:43:40: Also, wie gesagt, da kann man so viel darüber diskutieren oder das Heugestruige, was immer.
00:43:45: Ich finde es nur, wenn es so brutal in Mäuseln oder brutale Flüchtige geht, wenn es wirklich mehr nach Essen schmeckt oder riecht als nach einem schönen Wein, da bin ich dann nicht so viel zu haben.
00:43:57: Aber ich hab kein Problem, wer es mag, er soll's trinken.
00:44:01: Da hab ich kein Problem mit.
00:44:02: Aber wie gesagt, ich bin total gegen Ideologie.
00:44:05: Es gibt Ideologie überall und auch im Natural Wine Bereich sehr oft ideologisch geprägt.
00:44:14: Ich finde es immer total bewundernswert, wenn Leute Low Intervention Natural Wine Zero Compromise Wine machen und die Weine schmecken genial, weil es geht.
00:44:27: weil der Mann einfach weiß, was zu tun ist im Weinbau und weiß auch, was zu tun ist im Keller.
00:44:34: Man kann geniale Weine machen, wie gesagt.
00:44:37: Also, ich bin da recht flexibel.
00:44:40: Am Ende persönlich trinke ich gerne schöne Weine und ich war auch schon ein paar Jahre lang ziemlich verunsichert, ob ich, was ich gelernt habe, nicht schwachsinn ist.
00:44:48: Und absolut, ja.
00:44:50: Also so uniformiert, alles klar.
00:44:52: Superkristall klar und blank und sauber.
00:44:56: Das finde ich, ja, das wird langweilig mit der Zeit.
00:45:00: Aber gut gemachter Wein macht schon Spaß.
00:45:02: Egal, wo es jetzt konventionell, biologisch, biodynamisch oder natürliche Wein ist, das macht Spaß.
00:45:08: Ich glaube, das, was du von erwähnt hast mit der Spontanverkehrung, kann eine Spielerei sein, kann auch was sein, was man durchaus leben kann.
00:45:18: Intensiv leben kann, wenn man ein kleines Weingut hat.
00:45:21: Ich glaube, die Besonderheit kommt ja durch eure hundert zwei Hektar zum Tragen.
00:45:27: Also, dass man diese vielen teilweise unkontrollierbaren Entwicklungen zur gleichen Zeit überhaupt nicht erinnern kann und dann ganz viel auch vordenken muss im Wein.
00:45:37: Also, dass man schauen muss, welche Biologische Balance hat der Wein, dass er eben ordentlich durchkommt.
00:45:44: Welche Gelassenheit kann ich haben, dass er, wenn er mal stecken bleibt, dann irgendwie doch trotzdem wieder zu sich findet.
00:45:50: Ich glaube, die Größe macht den Wahnsinn aus und die Besonderheit eben auch in deiner Stilistik, in deinem Weg, in deiner Art, das zu gehen und eben besondere Weine zu erzeugen.
00:46:04: Ja, danke, hört sich gut an.
00:46:06: Nee, nee, natürlich.
00:46:12: Es ist über Jahre gewachsen, so.
00:46:15: Und das ist richtig.
00:46:16: Das versuche ich auch immer in unseren Leuten klarzumachen, zu sagen, hey Leute, ihr merkt einige Leute finden, die Spontanverkehrung machen, aber ihr werdet vielleicht wenige finden.
00:46:26: die spontan Vergehung mit dreihundert-achtzigtausend Flaschen machen.
00:46:31: Und die sich um jeden Tank einzeln kümmern.
00:46:34: Ich meine, mit Hundert Hektar kann man noch absolut, wenn man gut organisiert ist, sehr, sehr, sehr, sehr individualistisch arbeiten, was wir auch machen.
00:46:42: Ich meine, du hast noch andere Tolleweingüter, die diese Fläche haben.
00:46:45: Und ja, jeder Tank ist eine Komposition bestimmter Parzellen, die ich vorher probiere.
00:46:52: Und ja, es ist ... Es ist eine Frage der klaren Philosophie, der klaren Vorstellung, was man machen möchte.
00:47:04: Ich war in der Tat überrascht, als ich hörte, dass die Queefri war eine, die ja mehr oder weniger imageprägend für dieses Land sind.
00:47:14: Ich wollte nicht sagen Euerland, aber du hast es ja langsam für dich selber adaptiert, dass die eben nur fünf Prozent ausmachen.
00:47:23: Ist es der Aufwand, den man gar nicht ermessen möchte?
00:47:26: Ist es das Risiko?
00:47:27: Ist es die für viele Untrinkbarkeit?
00:47:30: Oder warum gibt es eigentlich so wenige?
00:47:32: Und wenn wir schon darüber reden, wollen wir parallel dazu einprobieren?
00:47:37: Ja, können wir machen, ganz klar.
00:47:39: Zwei-neunzten, Queffrey habe ich in der Flasche gleich im Glas.
00:47:45: Schenkt mal ein.
00:47:47: Ja, Zwei-neunzten, aktueller Jahrgang.
00:47:49: Also, du siehst, wir lassen hier den Wein Zeit.
00:47:53: Langsam fangen wir den Zwei-Zwanziger an, aber wie gesagt immer noch ein paar Jahre.
00:47:58: Und Quevrierwein braucht schon auch Zeit, weil es natürlich schon eine lange Meischestandszeit, das sind Weine, die haben natürlich eine riesige Alterzeit, Alterungspotenzial, aber die auch ein bisschen Zeit brauchen.
00:48:08: Ich habe jetzt der weiße Quevrier hier, Cartley-Style, muss wissen, dass die meisten Quevrierweine kommen auch aus Ostgeorgien.
00:48:18: Weil die wärmste Regionen, da reifen auch die Rappen, die trauben Stängel gut.
00:48:25: Darum wurde alles mit reingetan.
00:48:27: Und in Katli war es traditionell immer schon so gewesen, dass man frischeres Klima hat.
00:48:34: Wir sind auch hier im Schnitt fünfhundertfünfzig Meter hoch bis sechshundertzwanzig weniger durchreifte Stängel.
00:48:42: Das heißt, und das ist natürlich weniger finalische Reife, da muss man aufpassen mit lange Maischestandszeit.
00:48:48: Das heißt, traditionell wurden in der Regel nicht die Rappen mit reingefügt, sondern nur eine Bärenvergärung, aber hundert Prozent der Bären heute.
00:48:55: Und das ist hier bei unserem Quervry.
00:48:58: Es sind zwei Rebsorten vornehmlich.
00:49:00: Das ist der Gerolimuzvane, wie unser erster.
00:49:03: Unser Lied hat Katli Rebsorte.
00:49:05: Und zusammen, fünfzig, fünfzig ungefähr, kommt auf den Jahrgang an, mit dem Katzitelli.
00:49:11: Die berühmteste georgische Weißweinsorte aus Kachetien, sag ich mal, stammend, die halt extrem viel Tannin gehalten hat.
00:49:19: Und das ist da das, was wir brauchen, um eine lange, meiste Standzeit durchzuziehen, weil der Gerulimuzwane selber allein hat nicht die... Tanninpower, um jetzt sechs Monate Malchistanzeit mitzumachen.
00:49:32: Da wären drei Wochen, vier Wochen genug.
00:49:34: Aber der Cazitelle ist halt der Hammer, der halt der Struktur bringt, der den Resistenz zur langen Malchistanzeit bringt.
00:49:41: Ja, das ist hier.
00:49:44: Du siehst das schöne Farbe, aber eher so golden.
00:49:48: Wir reden auch nicht, wir mögen den Begriff Orangewein nicht in Georgien.
00:49:51: Wir reden eher über Amberwein, weil die Farbe sehr amber für uns.
00:49:55: Man benutzt hier überhaupt Orange, also ich meinte mal gelernt zu haben, dass selbst wenn es ein Orangewein ist, sofern der aus Georgien kommt, spricht man immer über Amberweine.
00:50:06: Also dass man das gar nicht differenziert, sondern dass man es da mehr oder weniger immer so sieht.
00:50:12: absolut.
00:50:12: Wir reden überhaupt nicht über Orange Wein.
00:50:16: Wir reden fast nur über Quavery Wein, weil die meisten Skin Contact kommen aus dem Quavery, und dann über Amber Wein.
00:50:25: Und das ist natürlich eine sehr, sehr, sagen wir mal, konfuse Geschichte, die bisher auch noch nicht geregelt ist.
00:50:31: Was ist jetzt der Unterschied zwischen Skin Contact, Orange, Amber, Quavery und so weiter?
00:50:37: Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird.
00:50:41: Vorgestern war ich in London, auf einer Weinverkosten, osteuropäische, zentraleuropäische Weine, super interessant.
00:50:47: Und das ist natürlich immer wieder erklären, erklären, erklären.
00:50:49: Beim Quervory ist es scheinbar einfach, aber es wird auch immer komplexer, weil immer mehr Regionen georganisieren, ihre Kultur, ihre alte Quervory-Wein-Technik entdecken, die sehr, sehr unterschiedlich ist.
00:51:03: Und ja, und wir sagen, wenn dann Ember, weil wir machen ja durchaus auch Weine, also wir haben ja ganz viel Homemade-Weining geordnet, jeder hat ja im Grunde offen landetrauben, die er dann entweder in ein altes Query tut, also an der Tonbehälter oder in einen modernen Plastikbehälter, das ist künstiger, so dreihundert Liter, vierhundert Liter für den Heimkonsum, also die tausend Liter, die man so braucht im Jahr.
00:51:33: Das ist ja dann im Grunde kein Quervry-Wein, das ist dann ein Amber-Wein.
00:51:36: Und georganisiert ist das im Grunde Kachouvi-Style, aber das ist international natürlich nicht bekannt.
00:51:43: Wir sagen Amber, wenn wir zum Beispiel einen Edelstahl machen mit kurzeren meisten Standzeiten und wenn der traditionell gemacht ist, ist es ein Quervry-Wein.
00:51:51: War das nicht ohnehin so eine mehr oder weniger Grundvoraussetzung, wenn man ein Haus gebaut hat, dass man so sein eigenes Quervry mit reingebaut hat in den Keller?
00:51:59: Ja, sehr oft auf dem Land auf jeden Fall.
00:52:01: Das war schon durchaus so.
00:52:03: Wird sich auch langsam ändern, weil die Jüngeren vielleicht nicht mehr so viel Bock drauf haben im Weinberg zu stehen zu Hause.
00:52:11: Aber ja, noch ist es natürlich groß geschrieben.
00:52:13: Und manche Leute trinken der Tat nur ihren eigenen Wein.
00:52:16: Und da gibt es natürlich vieles Gute, aber auch manche Sachen ein bisschen abenteuerlich.
00:52:22: Das gehört dazu.
00:52:23: Da musst du schon einiges probieren.
00:52:25: Und ja, hier ist der Goroli Muzvane, ist noch ein bisschen Shunuri dabei und der Katsitelli.
00:52:35: Cofermentierung, also zusammen in der Amphore.
00:52:38: Cofermentiert, ich entdecke das immer mehr für mich und das ist ein spannendes Thema, aber alternativ.
00:52:46: und sechs Monate meines Standseits nach der Spannung, ungefähr zwei Wochen Spontanvergehung, dann den Behälter auffüllen und dann hermetig abschließen.
00:52:57: Und dann ja, dann warten wir mal sechs Monate, aber wir kontrollieren auch jeden Monat.
00:53:02: Ja,
00:53:02: total.
00:53:03: Ach so, ich dachte, die werden nach sechs Monaten erst das erste Mal wieder geöffnet.
00:53:07: Ich wusste nicht, dass
00:53:08: hier,
00:53:09: das jeden, ah okay, ja, das ist jeden Monat kontrolliert und schaut was.
00:53:13: Gut.
00:53:14: Das machen wir, weil ich meine, wir wollen halt eine unsere Idee, wenn jetzt mal das, du hast ja bestimmt Queverie Erfahrung, wenn du probierst.
00:53:21: Wir wollen zeigen, dass Queverie auch sehr präzise und elegant sein kann.
00:53:26: Und na, wenn du jetzt mal ganz traditionell, du versiegelst die Geschichte mit einem Stein und machst nach sechsten Noten wieder auf, das ist dann immer so die, das Überraschungsei.
00:53:37: Das kann auch nach hinten losgehen.
00:53:39: Das kann echt nach hinten losgehen.
00:53:41: Insofern machen wir Glas.
00:53:43: Platten drauf mit einem Loch, wo wir halt einen schönen Messingdeckel haben, wo wir auch einmal im Jahr, einmal im Monat A, kann ich ganze Zeit den Manchehut beobachten durch das Glas, aber gut aussieht.
00:53:55: Und ich kann auch Proben nehmen, um zu sehen, weil ja, um zu sehen, ob der Wein gut ist.
00:54:01: Ich meine, das ist halt schon so die Mischung zwischen traditionellem Wein machen und auch moderne.
00:54:07: Und das ist ja das Interessante, das zu kombinieren.
00:54:10: Und ja, wir wollen halt schon besonderen Querbewein machen.
00:54:16: Und trotzdem ist es immer noch eine Überraschung nach Sechs Murten, das doch aufzumachen und dann zu sehen, wie schön hat sich die Maiche dekantiert, abgesetzt.
00:54:26: Und ja, wie ist die Komposition?
00:54:30: Natürlich, jeder am Vorhör schmeckt anders.
00:54:35: Manche geben mehr erdige Noten ab, manche sind sehr neutral und der Wein entwickelt sich in Stavien im alten Fass.
00:54:43: Früher hat man ja Wein im Fass gekauft, gab es ja keine Flasche.
00:54:46: Da hat auch jedes Eichenfass schmeckt auch anders, auch heute noch.
00:54:52: Und so ist das beim Querway genauso.
00:54:54: Und dann das spannende, das dann wirklich zu sehen, das Resultat.
00:54:58: Das ist, ja, das ist ganz echt das erhebendes, sehr erhebendes Gefühl jedes Jahr im März.
00:55:03: Das ist ein besonderer Moment.
00:55:05: Das glaube ich die Unterschiedlichkeit kommt von den Produzenten der Tonamphoren oder dem Alter der Tonamphoren oder der Zusammensetzung des Tonens oder unerklärlich einfach Magic, dass die unterschiedlich schmecken.
00:55:18: Okay, also Marketing mehr als ich will sagen, natürlich als Magic dabei.
00:55:22: Ist auch Magik ein bisschen immer dabei.
00:55:26: Aber nein, das ist ganz klar.
00:55:28: Also es fängt schon damit an natürlich der Quervry Macher, die Komposition seiner, seines Lebens.
00:55:35: In einer Tonerde.
00:55:37: Das ist ja nicht nur Lehmton, sondern auch gewischende Silikate und so dabei, die eine Rolle spielen.
00:55:42: Wichtige, wie eisenhaltig ist das Ganze.
00:55:45: Das bietet eine ganz große Rolle auch zum Beispiel.
00:55:49: Dann natürlich in der Form.
00:55:50: In der Form des Queveries.
00:55:52: Manche sind borkiger, manche sind schlanker, höher.
00:55:55: Das hat einen ganz großen Einfluss.
00:55:57: Also die Form.
00:55:59: Im Grunde ist es nicht so wichtig, ist es jetzt ein Leben oder nicht, sondern die Form ist das A und O. Kann im Beton sein, kann im Edelstahl gemacht sein.
00:56:06: Für mich immer mehr lernt die Form, die Form, die Form, die diesen Vortex-Effekt bedingt und diese Suspension der Hefen.
00:56:15: Das ist unglaublich interessant und hat große Einflüsse.
00:56:21: Darum alter ich auch mal mehr.
00:56:22: klassisch gemachte Weine.
00:56:23: in der Amphore, in der Form oder im Beton-Ei oder im ovalen Fudafass.
00:56:34: Und natürlich ja mal so.
00:56:36: In jedem hast du eine bisschen andere Zusammensetzung der Rebsorten oder auch exakt von welchem Boden es jetzt kommt.
00:56:44: Der Boden kann ja alle zehn Meter sich verändern.
00:56:48: Das dann halt dazu beiträgt.
00:56:49: Ich meine jedes Parik ist anders, weil Das Holz kann aus verschiedenen Lagen, kann alles Jupie oder Trancée oder Nivea sein, aber auch Nivea und all diesen Wäldern gibt es ganz verschiedene Böden und jedes Fass ist im Grunde, auch wenn es aus Jupie ist, geht es im Jupie mehr Kalk und weniger Kalk und dann auch natürlich die Hand noch das Fass macht.
00:57:11: Kleiner Betrieb, fünf verschiedene Fassbauer hat, die ihr eigenes Barrick bauen und auch ausbrennen.
00:57:17: Hat jeder, der kann alles auch Moin Long sein.
00:57:24: Da hat jeder nochmal seine andere Handschrift, wie der Winzer.
00:57:26: Das macht es doch schon spannend drum.
00:57:28: Schmeckt im Grunde auch jedes Barrick individuell.
00:57:32: Das macht es spannend.
00:57:33: Und beim Quervis ist es ähnlich.
00:57:35: Und manche sind zum Beispiel ein ganz großes Kriterium georganisiert.
00:57:39: Wie sehr sind die ausgebacken?
00:57:40: Es geht darum, die werden ja dann nachher, ich meine, in Georgien in den Backsteinofen getan und mit Holz befeuert, wo manch vielleicht in einem professionellen Betrieb in Frankreich oder Italien mit Glas befeuert.
00:57:55: Und das ist schon eine Welt.
00:57:57: Natürlich ist es viel besser mit Gas, weil mit Gas kann man eine gewisse Temperatur erreichen, wenn man mal elfhundert, zwölfhundert Grad.
00:58:03: Was ja nicht das Richtige ist, um den Leben gut auszubacken, dass er hart wird und auch neutral wird.
00:58:10: Aber mit dem Holzofen kommst du halt meistens nur so auf achthundert, neunhundert Grad, vielleicht mal tausend.
00:58:16: Und das heißt, dass oft die am vornen Ingeorgien, die Querries Ingeorgien, nicht so voll ausgebacken sind und sie sofern mehr erdige Noten abgeben.
00:58:26: Beim Rotwein, ich als absolutes Stil-Element sehe, beim Weißwein ist es manchmal ein bisschen, naja, das ist nicht so, was man es möchte.
00:58:33: Oder die werden ja auch meistens dann mit Bienenwachs ausgekleidet von innen.
00:58:40: Und dann hat man manchmal auch ein bisschen so Wachsnoten, Bienennoten dabei, was auch ein Stil-Element nicht für viele Querweh ist.
00:58:47: Also das ist halt schon eine Spielwiese.
00:58:50: Darum ist es immer schon eine Wundertüte.
00:58:52: Wie lange halten die Querwehs und was kostet so?
00:58:55: Ein Tausend Liter Exemplar?
00:58:59: Ja, das ist natürlich gut.
00:59:01: Also beim Quere ist es wie mit einem Oldtimer, also ich meine mit dem Auto.
00:59:08: Oder wie mit dem großen Fudafass.
00:59:09: Wenn ich mich gut drum kümmere, es gesund halte und vorsichtig mit umgehe, kann es auch ohne Probleme hundert Jahre alt werden.
00:59:18: Das größte Probleme sind A, dass sie zerbrechlich sein können.
00:59:22: Das heißt, wenn man mal zu sehr dran haut.
00:59:24: vielleicht mit Edelstahl vor allen Dingen, was man nicht machen sollte, dann können sie brechen oder unter Belastung.
00:59:31: Das größte Problem ist schon die Hygiene, weil nicht jeder weiß, wie man sie gesund hält.
00:59:39: Und das ist wie beim alten Holz.
00:59:41: Wenn einmal das Mikrobiologisch belastet ist, dann ist es sehr, sehr schwer, das wieder rauszukriegen.
00:59:47: Und dann muss man im Grunde auch wechseln.
00:59:50: Das ist ein Problem, das wir oft in Geordion haben mit der Hygiene.
00:59:53: Ja, aber ansonsten ja, ist ein Tonbehälter, den kannst du lange lange lange Zeit behalten.
01:00:00: Und kosten eher wie ein Kleinwagen oder wie ein Einfamilienhaus?
01:00:04: Ja, in Deutschland vielleicht.
01:00:07: Also wir sind in der Tat, ich meine, man muss rechnen grob, grob, also jetzt in Euro umgerechnet, rechzig Cent.
01:00:17: bis ein Euro pro Liter.
01:00:20: Das heißt, so tausend Liter Queverie kostet ungefähr tausend Euro, wenn es ein gutes ist.
01:00:26: Was im Vergleich zu, sagen wir mal, Edelstahlbehältern oder Holz günstig ist.
01:00:36: Man muss rechnen, eine Amphore aus Frankreich oder Italien, eine gute, kostet ungefähr drei bis vier Euro pro Liter.
01:00:44: Also, minimum dreimal mehr.
01:00:47: ein anderes Argument, warum wir nur mit georgischen Arbeiten, neben dem, dass es unsere Identität ist.
01:00:52: Aber wie gesagt, ich muss zugeben, dass dann die professionell gemachten, mehr professionell gemachten in Europa neutraler sind und eine bessere Qualität haben.
01:01:03: Aber wie gesagt, ja, das ist halt, unsere sind natürlicher gemacht.
01:01:07: Das ist wirklich sehr, sehr, sehr rustikale, naturorientierte Produzenten am am Ende der Welt, die halt ja auch sehr, sehr alte natürliche Weise arbeiten, was es ja auch eigentlich attraktiv macht.
01:01:25: Wenn du jetzt den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den, den,
01:01:32: den, den, den, den, den, den, den, den.
01:01:33: Das ist richtig.
01:01:35: Okay.
01:01:36: Ja, aber du hast das Gegendstück dort vor Ort.
01:01:40: Daher ist es ja manchmal so ein bisschen unsicher, wenn es halt zu Deutsch klingt, dass man sich da irgendwie korrigieren kann.
01:01:46: Wenn du den selber probierst, was sind so fünf Punkte, wo du drauf achtest, wo du sagst, das ist ein Morani oder beziehungsweise ein typischer Georgischer Stier, an denen du dich selber so ein bisschen festmacht, weil wenn ich jetzt rein rieche, ich rieche diese wunderbare Kumpenquatsch, ich rieche dieses leicht florale Jasminige, auch die schweren Floralennoten, die ich dort habe, die mich so ein bisschen an Liegen erinnern.
01:02:08: Ich habe Apfel, ich habe Birne, der wirkt sehr gehaltbar, aber trotzdem auch sehr schlank und differenziert.
01:02:13: Also da eben auch wieder diese Vielschichtigkeit, die, wo ich mich jetzt so ein bisschen ärgere, dass ich nicht gelüftet habe.
01:02:20: Das ist ein Wein, die ich auf alle Fälle... Belüften karafieren würde weil er das glaube ich brauche und wo ich mich darauf freue den jetzt nicht heute leer zu trinken mit jemandem zusammen sondern über zwei drei wochen wahrscheinlich verteilt zu genießen um zu sehen wie der sich entwickelt.
01:02:39: aber was sind so punkte die wo du sagst ja erst gut gelungen oder erst sogar weltklasse?
01:02:47: Gut, ich will ja nie über meine Weine sagen, aber gut.
01:02:50: Aber das hier hat man
01:02:51: ja schon leer.
01:02:51: Was soll ich jetzt machen?
01:02:54: Nein, nein, okay.
01:02:57: Spass beiseite.
01:03:01: Aber man muss schon mal sagen, es gibt wenige Weine, wenige Quebris, die mit Gerudio Muzvane gemacht sind.
01:03:07: Ich denke generell, natürlich ist es schon sehr georgig.
01:03:10: Gerade diese Würzigkeit, ich meine, ich weiß nicht.
01:03:15: Als ich das erste Mal nach Georgien kam und das erste Mal im Quevery Wine probiert habe, kann ich nicht sagen, dass ich jetzt dachte, wow, das ist ja so genial.
01:03:23: Ich dachte eher, okay, was ist das jetzt?
01:03:26: Brauche ich das jetzt?
01:03:27: Aber ich habe das Gleiche gesagt, als ich nach Frankreich kam und das erste Mal eine Auster probiert habe.
01:03:32: Da habe ich mich auch gefragt, okay, das habe ich das letzte Mal gehabt, also ich Wasser geschluckt habe im Atlantik.
01:03:39: Muss ich das haben?
01:03:40: Oder das erste Mal Kaviar?
01:03:42: Muss ich auch nicht unbedingt haben.
01:03:44: Das ist halt echt so was, wo man sich dann, das ist ja eher nicht, dass man sich mag, sondern warum es nicht passiert, weil man verwirrt ist, war das nicht zu dem passt, was man bisher so im Mund hatte.
01:03:52: Und heute liebe ich Queverie.
01:03:55: Ich liebe Queverie, wenn es gut gemacht ist.
01:03:59: Und wie gesagt, ich sage immer, man kann Queverie sehr elegant machen, weil es so eine Bandbreite bietet, so eine brutale von Plexität an Aromen, wie du es eben auch schon gesagt hast.
01:04:13: Das ist ein Wein, den kannst du die Flasche, wenn man die Pulle kannst du die Woche auflassen, der oxidiert in der Regel nicht oder er oxidiert in einem positiven Sinne.
01:04:21: Das heißt du, wo jetzt immer ein klassischen Weißwein nach drei, vier Tagen, wenn ihr nicht richtig hast, dann muss man schon aufpassen.
01:04:28: Aber im Februar findest du den nach einer Woche wieder im Kühlschrank oder nach zwei Wochen und denkst, ok, guck ich mal rein und dann ist das... immer noch der Hammer.
01:04:39: und ein total anderes Profil dann.
01:04:42: Und das ist eigentlich so faszinierend an diesem Stil von Wein.
01:04:46: Ich sage immer so, wenn ich versuche, den Leuten zu erklären, die Faszination, die ich für das Query habe, ist es eher so, was wenn ich ins Museum gehe und setzt mich vor einem faszinierendes, komplexes Bild gemeldet und Entdecke eigentlich alle zehn Minuten, was total neu ist in dem Bild.
01:05:09: Und das ist, glaube ich, auch so im Query-Wein.
01:05:11: Weil der braucht natürlich Zeit.
01:05:13: Der muss atmen.
01:05:15: Allgemein alle meine Weine, ist mal abgesehen vom Query, die würden sich freuen.
01:05:20: Auch die Weißen, wenn man sie dekantiert, weil ich sehr reduktiv arbeite.
01:05:23: Ich bin nicht so der Oxidations-Fan, auch unser Query.
01:05:26: Also Query ist oft recht oxidativ im Stil, speziell im sehr traditionellen alten Stil.
01:05:33: Ich mache den eigentlich sehr reduktiv.
01:05:36: weil ich eigentlich schon so das Aromaprofil erhalten möchte.
01:05:42: und ja und dieses ja nicht nur Honig und Trockenfurt, wie man es oft hat, Aprikose, aber auch florale Noten.
01:05:51: tolle florale noten zu haben und dieses würzige und ja dann trotzdem den honig dahinter die trockenfrucht aber auch frische frucht.
01:06:01: also es tanzt und spielt ihn umher.
01:06:03: man kann im grunde sehr viele sachen erwähnen das quittige und so weiter.
01:06:09: das macht spaß.
01:06:10: und jetzt wenn ich jetzt generell definitiv ist das quävri.
01:06:15: aber wo es schwierig wird Und wo auch unsere Arbeit liegt, ist in der, äh, im Finale.
01:06:24: Wo viele, sagen wir mal, brutal, äh, Tanninien sind.
01:06:28: Also, da haut der Termin schon, also das musste auch damals so sein.
01:06:31: Da muss einem das Tannin den Gaumen weghauen.
01:06:34: Aber diese Balance zu finden, viele Quervriweine sind ja eigentlich nicht so säurehaltig, quasi in der Regel im biologischen Säureabbau machen.
01:06:42: Darum niediger sind der Säure, aber dann trägt das Terningerust dann die Struktur des Weins.
01:06:49: Und wenn das dann elegant ist, wenn es sehr präsent ist, aber trotzdem feindiedrig ist und mit Alterungspotenzial, dann finde ich, trennt sich dann langsam die Spreufer am Weizen im Querwein.
01:07:01: Das hat dann viel mit viel Verschuld, mit der Sauberkeit das Behältnis zu tun, aber natürlich viel mit phenolischer Reife der Trauben.
01:07:11: Ich denke, viele Leute auf dem Beispiel ernten nicht reif genug die Trauben und darum nach Sechs Murten wird das Tannin sehr grün und auch so, dass man nicht glaubt, dass es noch besser wird in der Zeit.
01:07:22: Aber ja, ich denke hier, ja, das ist, wo wir wirklich versuchen, sehr viel Wert darauf zu legen.
01:07:29: Und wenn jemand mal sagt, das ist ein leicht verstehbarer Quervry Wein, dann nehme ich das als Kompliment an.
01:07:38: Weil leicht verstehbar heißt, es muss gut sein.
01:07:41: Es muss irgendwo gut sein.
01:07:43: Aber das ist dann wieder auch der Geschmack.
01:07:45: Ich habe die Alten hier in Georgien, der, wenn es den Gaum nicht weg haut, dann ist es kein guter Querbewein.
01:07:51: Das ist auch okay.
01:07:52: Total okay für mich.
01:07:54: Und ja, ich bin aber, ich orientiere mich halt eher dahin, wenn ich ein Kompliment von einem Küchenchef bekomme.
01:08:02: dessen Arbeit ich toll finde, wo ich auch weiß, dass er sich viel Gedanken macht.
01:08:06: Und der sagt mir, es ist ein geiler Wein.
01:08:08: Und da habe ich so viele Ideen, die kommen mir sofort vor die Augen, vor den Kopf, was ich damit machen kann.
01:08:14: Also wenn wir die Leute damit inspirieren können, dann macht es Spaß.
01:08:22: Dann ist es gut.
01:08:26: Was ich was ich eben an dem sehr wertschätze ist unter anderem der trinkfluss.
01:08:29: also dass man auf der zunge hatten man hat nicht dieses so als wenn ich dunkle schokolade esse und ich arbeite und kaue und bin einfach nur voll und habe kein kein apetit drauf was ich bei anderen produzenten teilweise hatte sondern dieses so verspielte frische leicht salzige animierende.
01:08:48: Das Tannin wirkt einfach insofern auszrocknen, dass ich den nächsten Schluck haben möchte.
01:08:53: Aber es wirkt nicht so markant.
01:08:56: Das ist den ganzen Gaumen versperrt.
01:08:58: Jetzt habt ihr ja einen Groning mit Warne auf der einen Seite regulär, zum anderen als Query.
01:09:05: Wo fängt bei dir die Entscheidung an?
01:09:08: Welche Partien?
01:09:09: Du für's Quervry nimmst.
01:09:11: Ist das schon in der Vegetationsphase?
01:09:12: Ist das beim Lesen, dass du diese, du sagst das ja gerade ein wenig länger ausreifen lässt, reiver erntest?
01:09:20: Oder ist es dann erst im Weingut, wo du sagst, auch die könnten eventuell?
01:09:25: oder gibt's da gar keine Regeln?
01:09:26: Und du sagst, die ersten fünf Lkw-Ladungen kommen ins Quervry?
01:09:31: Nee,
01:09:32: also das ist natürlich schon wohl überlegt.
01:09:34: Also, äh
01:09:35: ... Ich wollte nicht unterstellen.
01:09:36: Ich wollte nur ... Du hast Frauen mit Lust nicht angefangen, dachte ich, mach ich das weiter.
01:09:41: Ich bin Rheinländer, gut, gut.
01:09:42: Ja, genau.
01:09:44: Was ich auch wichtig finde, du heißt ... Hornef und kommst aus Bad Hornef.
01:09:48: Das ist, ähm ...
01:09:50: Also, du ... Ja, das kann man sich gut merken.
01:09:52: Gute Eselsbücke.
01:09:53: Ja, ja, ja.
01:09:55: Irgendwie, ja, ja, das waren so alte ... alte ... alte Hornefa-Familie, ja.
01:10:01: Aber ... Krass.
01:10:02: Aber Pharma, nix Nobles.
01:10:06: Okay.
01:10:07: Ja, ja.
01:10:08: Aber rein denn da, genau.
01:10:09: Mir muss ich selbst nicht so ernst nehmen, so wichtige Lebensphilosophie.
01:10:14: Ganz
01:10:14: tolle Lebenseigenschaften.
01:10:16: Ja.
01:10:18: Kam damals in Berlin nicht so gut an, als ich das studiert habe, aber ja.
01:10:24: Kleine Anakdote aus.
01:10:26: Nee, also das ist natürlich darum geht's.
01:10:29: Es ist genau... diese Brücke zu finden.
01:10:32: Also ich weiß schon genau, von wo ich die Trauben für den Quervry holen möchte, vom Weinberg.
01:10:41: Und das Spiel ist genau dort, ist, sagen wir mal so, wir haben noch einen Wein gut in Karretien, da machen wir sehr klassisch Karreti-Quervry-Weinen.
01:10:54: Und da geht es schon darum, mit sehr hoher Reife reinzugehen.
01:10:59: Um halt die hohe Tanninreife zu haben.
01:11:01: und die Reife, damit die Rappen, also die Stängel auch reif sind, und da muss man schon lange warten.
01:11:08: Darum machen wir das nicht.
01:11:10: Und das fühlt dann zu diesem extrem Trockenfrucht- und Honignoten, was ja auch genial ist.
01:11:16: Also absolut.
01:11:17: Nur in unserer Vorstellung, wie ich den Katli unseren Statum Hohanikwäferi machen wollte, ... wo eleganzene Rolle spielt.
01:11:26: Trinkfluss, das hast du schön gesagt.
01:11:28: Auch dieses Karamell, Salzkaramell und so ... ... ist, dass es diese Balance gilt zu finden ... ... zwischen phenolischer Reife ... ... und Überreife.
01:11:41: Ich will, weil sehr oft ... ... kannst du auch zu Oberreife gehen.
01:11:45: in den Versuch, phenolische Reife zu kommen.
01:11:47: Und wir wissen, wie oft das Gleichgewicht, wie schwer das zu erreichen ist, oft.
01:11:53: Alle zehn Jahre hat man das optimale, leichte Gleichgewicht zwischen phenolischer und zuckereife, technischer Reife.
01:11:58: Das ist jetzt technisch, aber ja.
01:12:01: Ich möchte es nicht zu reif haben, aber ich möchte eine phenolische Reife haben, damit ich sexy Tannine habe, die sechs Monate Meischestandszeit verdauen kann.
01:12:14: und diese Eleganz in der Ausseglichenheit widerspiegeln können.
01:12:20: Das heißt, was du dann so schön sagst, das ist eigentlich das Schönste, dass du so einen schönen Trinkfluss hast und so viel Singer dabei entdeckst und alle zehn Minuten was neu ist, dass im Grunde die Flasche leer ist und denkst, wow, wo war sie jetzt gewesen?
01:12:34: Das ist zu schwierig.
01:12:39: Das glaube ich, das ist dann vielleicht, darum sage ich dir, ich nehme es eigentlich eher als ein Kompliment.
01:12:44: Wenn ich den Mann über Intellektuell mache, das ist das ja.
01:12:47: Wenn ich ein über Intellektuell wurde, ein Glas trinkst und sagt, boah, das war es, aber danke, zweite Glas.
01:12:54: Nee, danke.
01:12:56: Ich weiß nicht, ob es das ist.
01:12:57: Das hat man auch alles gehabt, ne?
01:12:58: Habe ich auch gehabt.
01:13:01: Das ist die Ideen.
01:13:02: Einiges einfach.
01:13:04: Mit welcher Person würdest du gerne mal ein Glas Wein trinken, also entweder historisch oder aktuell?
01:13:10: Was würdest du ihm fragen?
01:13:12: Welchen weit würdest du?
01:13:15: Kommt der Rheinländer wieder durch.
01:13:17: Mit dir natürlich.
01:13:21: Nice.
01:13:22: Nice.
01:13:22: Mit wem würde ich gerne ein Glas trinken?
01:13:24: Also, Emil Peno.
01:13:30: Also definitiv Emil Peno.
01:13:34: Ich meine, es ist schon einige Jahre nicht mehr am Leben.
01:13:38: Aber das sind so die... die technischen Weinmachbücher, die mich extrem geprägt haben, nicht überintellektuell, aber ich glaube, die sehr die Seele des Weins berühren, aber auch Technik natürlich sehr viel.
01:13:52: Das glaube ich war eine sehr interessante Persönlichkeit.
01:13:58: Ich meine, ja, vor allen Dingen halt prägende Winzerpersönlichkeiten, die irgendwas aus Überzeugung irgendwann gemacht haben, auch wenn es total... Gegenüber oder widersprüchlich zu allen Tendenzen war.
01:14:13: Auf jeden Fall.
01:14:17: Mit wem noch?
01:14:21: Vielleicht Carl Buchhüß, glaube ich, noch spannend.
01:14:24: Hat er keinen Beinabendschluss mehr getrunken, aber bestimmt eine extrem spannende Persönlichkeit.
01:14:30: Echt?
01:14:31: Ich glaube schon, dass er die einen oder anderen Weinkeller leer getrunken hat mit der Zeit.
01:14:36: Oh Gott.
01:14:39: Gute Frage, also da gibt es bestimmt viele Namen.
01:14:43: Würdest du dann deine eigenen Weine trinken oder ausschenken, um dich zu präsentieren?
01:14:47: oder würdest du?
01:14:49: Und abhängig davon, dass du es bezahlen, also nicht bezahlen musst, was anderes aussuchen.
01:14:57: Nein, ich bin ja sehr offen.
01:14:58: Also ich meine... Es gibt bestimmt Winzer, die absolut nur ihren Wein trinken, aus Imagegründen und Verkaufskommerzellen gründen.
01:15:08: Und ich habe da eher die Neugierde gesehen, dass man eigentlich mehr daran interessiert ist, was jetzt keine Ahnung, Bocuse oder irgendein Winzer über deine Weine denkt.
01:15:18: Ja, also gar nicht
01:15:20: so die Eidigkeit.
01:15:21: Ja, natürlich auch gerne meinen eigenen Wein.
01:15:24: Ich bin mit Sicherheit, ich würde mal so sagen, dass ich wahrscheinlich der kritischste bin, was meine Weine betrifft und gleich nie zufrieden bin und sehr glücklich bin.
01:15:33: Doch muss man sagen, wenn ich ein gutes Feedback bekomme, aber ich bin definitiv jemand, der öfters andere Weine als meine eigenen trinkt.
01:15:42: ... war ich natürlich neugierig, ... ... zu sehen, ... ... was es gibt so, ... ... was es gibt so, ... ... und die Vielfalt.
01:15:48: Darum, wenn die Leute mich fragen, ... ... oh, welche Weinregion, ... ... welche Rebsort ist dann Favorit, ... ... denn es gibt, ... ... hab ich nicht, ... ... hab ich nicht.
01:15:56: Ich freue mich immer, ... ... wenn ich überall auf der Welt ... ... einen genialen Wein trinke, ... ... weil überall gibt es einen genialen ... ... Typen, ... ... einen genialen Flecken Erde, ... ... der was Schönes macht, ... ... mit viel Passion.
01:16:07: Ja, und darum ... trink ich sehr oft eigentlich andere weine als meine eigenen
01:16:13: und grundsätzlich dann eher der intellektuelle weintrinker der versucht den zaubertrick zu erkennen oder der genussweintrinker der sagt ich lasse mich von der natürlichen schönheit des weines beeinflussen so eine kann man die trennen und abschalten.
01:16:28: doch genussweintrinker schön toll wenn man das noch kann wenn man nicht alles ergrübelt und und versucht irgendwie alles zu erkennen.
01:16:36: und wie viel Holz hat der wohl?
01:16:37: und, ach Gott, hat der mithiefen?
01:16:39: und, nee, das ist vielleicht eine abstritte
01:16:42: Frage.
01:16:42: Nein, da kann ich absolut beides.
01:16:45: Ich kann beides.
01:16:45: Das ist eine gute Frage.
01:16:46: Natürlich hat man so eine Berufskrankheit, um bis zu gucken und kommt sofort aber zu sehen, was für ein Terroir, wie hat er es gemacht, wie hat er diese Mineralik da rausgekriegt, wie kriegt er das hin?
01:16:58: Natürlich.
01:16:59: Aber ich kann auch abschalten.
01:17:02: Ich kann auch einfach nur trinken.
01:17:04: Also, ich kann auch einfach Genuss trinken.
01:17:06: Und jetzt geht gerade die Sonne hier unter, wunderschöner Sonnenuntergang.
01:17:09: Da nehme ich noch ein Gläschen, Quebring rein, zum Wohle.
01:17:14: Weiter geht's.
01:17:15: Vielleicht eine abschließende Frage noch.
01:17:17: Hast du ein Lebensmotto?
01:17:19: Ja, Lebensmotto, ja.
01:17:23: Essenz.
01:17:25: Vergangenheit ist gestern, gestern ist Vergangenheit.
01:17:28: Und ja, versuchen.
01:17:32: Das denke ich mir ist für Deutsche das Schwierigste.
01:17:35: Was man lernen kann in Georgien ist die Gegenwart, den gegenwärtigen Moment zu genießen.
01:17:43: Auch nicht zu weit in Zukunft denken.
01:17:45: Das muss man als Winzer muss.
01:17:47: Aber ich rede jetzt... Ja, das kann man lernen in Georgien.
01:17:51: Das finde ich sehr spannend.
01:17:52: Das unterscheidet uns sehr, sehr von den Deutschen.
01:17:55: Lebensmotto ist genießt dem Moment, an
01:17:57: dem du bist und wo du bist.
01:18:02: Das war tiefste nicht, das war persönlich, das war kritisch, aber positiv kritisch, objektiv kritisch.
01:18:09: Und damit sehr, sehr hilfreich.
01:18:10: Vielen Dank, lieber Patrick, dass du uns diesen sehr tiefen Einblick, zum einen in die georgische Weinkultur, aber auch in die aktuelle Situation gegeben hast.
01:18:20: Ich muss gestehen, so habe ich Georgien in der Tat noch nicht gesehen, kenne es aber leider auch nur von den Weinen bzw.
01:18:26: aus Büchern, aber konnte mit dir zusammen erleben.
01:18:30: wie man es auch komplett anders betrachten kann, wie man auch die Rebsortenkultur komplett anders betrachten kann.
01:18:42: Und anhand deiner Weine kann man eruieren, kann man erleben, welches Potenzial in diesem großartigen Weinland schlummert.
01:18:50: Anhand der vielen anderen Beispiele, die ich aber auch schon probieren durfte, kann man auch erleben, wie lange es noch dauert, bis es in der Gänze gehoben wird.
01:19:02: Aber deine Weine haben mich sehr berührt.
01:19:03: In der Tiefe, in der Philosophie, in der Geschmackskomplexität finde ich sie einzigartig.
01:19:16: Und wenn du zuhause diese Weine auch probieren möchtest, gibt es ganz spannende Angebote und Pakete um Schattung Krani.
01:19:22: Auf der Homepage ist Bremer Weinkolleg unter www.bremer-weinkolleg.de.
01:19:36: Und für alle Profis unter uns gibt bis zum dreißigsten November zweitausendfünfundzwanzig eine besondere fünfpluseins-Aktion auf den Goli Muzvane, den Schafkapito und den Querfrühweid.
01:19:47: Kontaktiere hierzu einfach deinen Ansprechpartner.
01:19:50: Und wenn du noch kein Kunde von Schlumberger bist, schütten sie einfach eine E-Mail unter servicetschlumberger.de und das mit dem Kennwort Somelion Tour.
01:19:59: Und du bist dabei.
01:20:05: Und apropos dabei hoffe ich natürlich, dass du auch nächste Woche wieder bei uns dabei bist, wenn es wieder heißt Somelion Tour.
01:20:12: Und nächste Woche geht unsere Reise weiter
01:20:14: in die Toscana
01:20:15: zum renommierten Weingut Issoleolena, wo wir kein Geringeren als den großartigen Emmanuel Réalon sprechen werden.
01:20:28: Und zwischen Dienstag und Dienstag kannst du dich auch Freitag freuen.
01:20:32: Dann, wenn es wieder heißt, Somelie, die interessantesten Weinkähne unserer Zeit.