SOMMELIER on Tour

SOMMELIER on Tour

Weinpersönlichkeiten der Schlumberger-Gruppe

Transkript

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00:00:09: Liebe Weinfreunde, mein Name ist Dennis Ruhl, ich bin der Chefsommelier im zweifach besternten Restaurant in Dom, im Althoff Grand Hotel Schloss Beensberg.

00:00:18: Ja,

00:00:18: Franz Haas, meine Erinnerungen zu Franz Haas, die begannen glaube ich, im Jahr zwei Tausend Fünfzehn, zwei Tausend Sechzehn, also noch nicht so lange her und geprägt hat mich eigentlich der Mannawein, ein Wein mit einer relativ ungewöhnlichen Kywe, aber einer wirklich sehr, sehr schön ausgewogenen Kywe.

00:00:39: Riesling, Chardonnay, Gewürztraminer, Sauvignon Blanc und ich glaube seit der neuste Zugang ist auch Kernheim im Wein.

00:00:49: Und gerade diese Küwe mit Säure, mit Kraft, mit Duft, mit Fluralität, die hat mich wirklich immer sehr, sehr begeistert.

00:00:58: Ein Wein, der zu ganz, ganz, ganz vielen Gerichten funktionieren kann, aber auch mal so einfach auf der Terrasse.

00:01:05: Und ich glaube, was Franz Haas mittlerweile in der achten Generation geschaffen hat, gerade auch mit dem neuen Resort dort, Ganz, ganz schön, eine unheimlich schöne, traditionsreiche Familiengeschichte wirklich geprägt von Qualität, von Inspirationen, von wirklich vielen Sachen.

00:01:30: Viele Jahrgänge habe ich tatsächlich selber auch auf der Karte Vorderkundig, aber auch in unserem italienischen Restaurant, wo es einfach auch ein Muss auf der Karte ist, nicht mehr wegzudenken von Qualität, Geschmack und Popularität zu unseren Gästen.

00:01:48: Und wir freuen uns immer, wenn die Weine so gut ankommen,

00:01:51: ob es

00:01:51: der Pinonero ist, ob es ein Moskato rosa ist, also auch hier ganz, ganz viele spannende Sachen.

00:01:58: Der Lagrein finde ich ganz, ganz toll.

00:02:01: Ein Rotwein, der wirklich mit seiner Kraft, die aber so elegant ist und

00:02:09: wohltuend

00:02:11: wirken kann, immer überzeugen kann, roten Reifen, Früchten, so ein bisschen dieses Grasige, was es hat und ganz, ganz toll.

00:02:20: Ich freue mich über viele, viele weitere tolle Weine über das Weingut und wünsche euch nun ganz, ganz viel Spaß beim Zuhören.

00:02:29: Bis bald, euer Dennis.

00:02:38: Herzlich Willkommen zu einer neuen Woche und einer neuen Ausgabe von Sommelier und Tour.

00:02:45: Nachdem wir letzte Woche das Featured von Weingut Franz Haas präsentieren durften, sind wir diese Woche beim Showcase.

00:02:51: Und mit dieser etwas ausführlicheren Episode laden wir dich auf eine Reise in die Höhen und Tiefen der Südtiroler Weinleitschaft

00:02:59: ein.

00:03:00: Zu einem Gut, das nicht nur Tradition, sondern auch Sensibilität für Klima, Boden und Topografie atmet.

00:03:09: Seit eightausendundachtzig steht dieses Weingut für das Bestreben, die Essenz des Terrors in jeder Flasche spürbar zu machen.

00:03:15: Heute, in der achten Generation geführt, steht es mit dem Blick in die Berge

00:03:21: und in die Zukunft.

00:03:26: Die Rebflächen von Franz Haas erstrecken sich in einer bemerkenswerten Höhenrange, von etwa zweiundundzwanzig bis ein tausend einhundertfünfzig Meter über den Meeresspiegel.

00:03:35: In tieferen Lagen spürt man eher mediterranen Einfluss.

00:03:39: Während in den Höhenlagen kühle Nächte große Temperaturschwankungen und intensive Sonneinstrahlung dominieren.

00:03:47: Diese thermischen Exkursionen zwischen Tag und Nacht verbunden mit vier zusätzlichen Sonnenstunden pro Tag liefern präzise gereifte, aromatische Dichtetrauben mit lebendiger Säurestruktur ganz besonders wertvoll für den Pinonorm.

00:04:02: Doch es ist nicht allein die Höhe, die das Terroir bringt, es sind die Böden.

00:04:07: Bei Franz Haas finden sich porführische Sandböden, lehmige Anteile und sehr kalkreiche Untergründe.

00:04:15: Diese geologische Vielfalt bildet die Bühne für differenzierte Weinkaraktere, je nach Lage und Mikroklima.

00:04:23: Die Weinberge liegen in den Gemeinden Montan, Neumark, Truden und Eide ein.

00:04:27: Und in den letzten Jahrzehnten wurden gezielt hochgelegene Parzellen gepachtet, um den Wein ein frisches, langes Potenzial zu geben.

00:04:37: Und natürlich gibt es grandiose Jahrgänge im Weingut Franz Haas, wie das Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Und das Pinonero

00:05:03: wirst du merken,

00:05:04: mit wie viel Agriby, Tiefsinn und Feinsinnigkeit das Bein gut jedes Jahr

00:05:09: versucht,

00:05:11: Eigen zu interpretieren.

00:05:13: Ein Blick zurück auf die markanten Wendepunkt.

00:05:16: Also, die Gründung des Gutes markiert.

00:05:19: In den neunzelndachtiger Jahren begann man mutig mit Pinonero.

00:05:23: Gegen Ende der neunzelndneunziger fiel die richtungsweisende Entscheidung Weinberge oberhalb von fünfhundert Meter zu pachten.

00:05:30: In den Anbau integriert die Höhenlagenkomponente die Anerkennung als Teil der DOC.

00:05:32: In den Anbau integriert die Höhenlagenkomponente die Anerkennung als Teil der DOC.

00:05:36: Und in den Anbau integriert die Höhenlagenkomponente die Anerkennung als Teil der DOC.

00:05:38: Und in den Anbau integriert die Höhenlagenkomponente die Anerkennung als Teil der DOC.

00:05:42: Und in den Anbau integriert die Höhenlagenkomponente die Anerkennung als Teil der DOC.

00:05:46: Und in den Anbau integriert die Höhenlagenkomponente die Anerkennung als Teil der DOC.

00:05:49: Und in den Anbau integriert die Höhenlagenkomponente die Anerkennung als Teil der DOC.

00:05:52: Und in den Anbau integriert die Höhenlagenkomp Die Position als führender Pinonero-Produzent Südtirols und Italien sowie das stylistische Selbstverständnis auf Klassifikationskorsette bewusst zu verzichten.

00:06:06: Denn man möchte sich nicht einordnen lassen, sondern aus dem Terroir heraus definieren.

00:06:13: Tauchen wir ein in Böden

00:06:15: und Höhen.

00:06:16: In Sonnenlicht und Temperaturen, Jahrgänge und Charakteristiker und lassen uns entführen in die Welt eines Feingutes.

00:06:23: das mit Natur,

00:06:24: Mut

00:06:25: und Präzision arbeitet.

00:06:27: Und zusammen mit der Schlumbergergruppe, mit den Handelshäusern Segnetz, Konzio Vini, Schlumberger und dem Privatkundenportal Bremer Weinkollekt heiß ich Sie willkommen.

00:06:38: vom Weingut Franz Haas, Andi Punter und Franz Haas Jr.

00:06:47: Blaubegründung pionero sollt man für alle Fälle probieren, welcher nicht zuletzt eines der Aushängeschilder eures Weingutes ist.

00:06:56: und was mich fasziniert hat, als ich Ihnen Das erste Mal auf der Zunge hatte diese Früche, die er transportiert.

00:07:03: Diese unglaublich feine Lidrige, diese nonsierte Säure, die animiert wirkt und die das Ganze wie so viele verschiedene Schichten oder Ebenen ganz eigen anordnet und dem Nildellbändigkeit gibt, die fast vibrierend ist.

00:07:17: Jawohl.

00:07:19: Wir haben jetzt den Pinonero, den klassischen, das ist unser Hauptpinon, die Jahrgangs-.

00:07:28: Das war ein marmes, trockenes Jahr, das erste Jahr, wo wir vierzehn Blumen prozent erreicht haben.

00:07:36: Sonst haben wir, weil wir haben hier vorwiegend Höhenlagen in Glas oder auf der Flasche.

00:07:45: Aber es war eben ein heißes und trockenes Jahr, deshalb haben wir diese hohen Zuckerwerte und denzufolge auf diesen Hohen.

00:07:55: Alkoholgehalt erreicht.

00:07:57: Aber trotzdem, es geht ja immer um die Ausgewogenheit.

00:08:01: Ich finde ihn sehr ausgewogen, elegant.

00:08:06: Wir haben kleine rote Früchte.

00:08:09: Wir sagen immer, die kleine, wilde Erdbeere, die man im Wald findet, die wollen wir in unserem Pinot finden.

00:08:19: Herrlich.

00:08:21: und einfach dann auch diese schöne Frische am Gaumen.

00:08:25: Also es ist für mich eigentlich so ein Wein, wo man das Gefühl hat, dass er einen dazu bringen möchte, dass man sich automatisch mit ihm beschäftigt, dass er einen so richtig in seinen Sog zieht, um diesen animierenden, trinkfreudigen Charakter, dieses lebendige und dann trotzdem aber geschmacksbeeindruckende vermittelt.

00:08:44: Sehr schön gesagt und vor allem, was wir wollen, Vielseitigkeit und das hat dieser ein, weil vielseitigkeit, ich meine jetzt gastrotechnisch gesehen, den kann man wirklich zu vielen Speisen kombinieren, ob es jetzt weißes Fleisch ist, ob es roher Fisch ist, der kann wirklich zu vielem dazu kombiniert werden.

00:09:09: Habt ihr eine Lieblingstemperatur für den Wein, weil ich hab ihn Bevor wir angefangen haben, aus dem Kühlschrank rausgenommen, wo er um die acht Grad hat.

00:09:18: Ich mag das teilweise sehr, sehr gerne auch Rotweine so kühl zu trinken.

00:09:22: Und jetzt, da wir ja schon ein paar Minuten sitzen, hat er um die, es fühlt sich an wie vierzehn, fünfzehn Grad, was ich ideal für diesen Wein finde.

00:09:32: Wo seht ihr ihn am liebsten?

00:09:34: Also, würdet ihr ihn wärmer trinken?

00:09:35: Würdet ihr ihn kühler trinken?

00:09:36: Oder was, was ist eure Präferenz für diesen Pinoleon?

00:09:41: Im Haustrick, wo man den zereinigt, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, was, Wenn ich auch auf der Kunde trinkt, sollte das sein.

00:10:05: Wann in Sommerkarten, nie über die Tür, weil sobald du das Glas, also sobald du ins DASK kommst, kriegst du gleich mal ein, zwei Grad.

00:10:15: Und da reichert er die Editimperatur.

00:10:20: Und das passt für die Editimperatur.

00:10:22: Wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn

00:10:45: er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn er, wenn.

00:10:54: Das ist das größte

00:10:55: Klon.

00:10:57: Und

00:11:01: nochmal auf die Temperatur zurückzukommen.

00:11:04: Sehr, sehr empfindlich beim Pino.

00:11:06: Du hast die richtige Temperatur angesprochen, um die Fünfzehn, Sechzehn Grad soll die Genusstemperatur sein.

00:11:14: Wenn ein Pino dann höher hochgeht mit der Temperatur, dann wird er gleich unausgebogen, saure, betonter Alkohol, sticht in den Nase.

00:11:26: Deshalb muss man da... Sehr aufpassen.

00:11:29: Der Pinot ist empfindlich am Weinberg, im Keller.

00:11:32: Was Glas muss das Richtige sein unter eben die Temperatur.

00:11:36: Der stimmt.

00:11:37: Um die Großartigkeit zu

00:11:38: zeigen.

00:11:39: Ganz genau.

00:11:41: Was muss man über euer Reingut wissen?

00:11:43: Also was ist eure Supermacht?

00:11:45: Ja,

00:11:45: also Supermarkt.

00:11:47: Was heißt Supermarkt?

00:11:50: Also unsere Passion sicherlich, also die hilft sehr viel mit.

00:11:57: Und ohne der Binge ist er auch nicht.

00:11:59: Also ja, Passion, die Hilfteitschaft, die Arbeit, sehr viel Einwackel zu machen.

00:12:04: Also unser Weingut ist bekannt für den Weinbau in Höhenlagen.

00:12:10: Was haben wir vor sechsundzwanzig Jahren entschieden?

00:12:14: Nineteinneinzig, also am Ende des letzten Jahrtausends.

00:12:21: Wir hatten eben die letzten zwei Jahrzehnte des letzten Jahrtausends, die Achtziger und Neunziger Jahre mit einer starken Erwärmung.

00:12:31: Die Reifezeit wurde kürzer und kürzer, die Beine wurden fruchtiger und wuchtiger.

00:12:37: Und für den Franz, den Franziskus, den Vater von Franz Junior, der ja jetzt mit mir hier im Podcast ist, der war verzweifelt, musste entscheiden, etwas zu verändern und hat dann fast jeden Abend vom Wohnzimmer, von der Küche aus gesehen, dass die Hügel in den Höhenlagen immer noch Sonne haben und die Talagen waren schon längst im Schatten.

00:13:12: und da hat er angefangen zu überlegen und hat dann verschiedene verschiedene, sagen wir mal, Ausflüge in die Höhe unternommen und sich auch mit den Eigentümern von den Höhen von diesen Wiesen, weil das war nichts anderes als Wiesen, unterhalten und hat dann realisiert, dass das wirklich eine Option ist und im Jahr zweitausend als im Jahr danach, nachdem die Vereinbarung mit den Eigentümern getroffen wurde, wurden dann die ersten Weinberge oder der erste Versuchs Weinberg in Höhenlagen um achthundert Meter oder knapp unter achthundert Meter angelegt.

00:14:05: Und das ist eigentlich für uns so weingutprägend, weil wir wirklich die ersten waren, die in die Höhe gegangen sind.

00:14:15: ohne irgendwelche Erfahrungen, die schon von anderen gemacht wurden.

00:14:21: Wir können also als Pionier von systematischem Weinbau in Höhenlagen bezeichnet werden.

00:14:30: Und wart ihr damit eurer Zeit oder lehrt ihr eigentlich fast europäischen Zeit, zwanzig Jahre voraus?

00:14:37: Also, ihr habt ja etwas gemacht, wo von jetzt im Augenblick sehr viele reden, was viele weltweit eigentlich versuchen zu praktizieren.

00:14:44: Habt ihr vor zwanzig Jahren schon Realität werden lassen?

00:14:47: War das gesetzlich erlaubt?

00:14:49: Ganz genau, du hast es richtig gesagt.

00:14:52: Wir waren da wirklich ein Vorreiter.

00:14:55: Und wenn man Vorreiter ist, dann gibt es sehr oft auch keine gesetzlichen Grundlagen dafür.

00:15:02: Und die hat es auch nicht gegeben, als wir über fünfhundert Meter angebaut oder anbauten wollten und eben diesen Versuchsweinberg angelegt haben, da hat man uns zwingend wollen, diesen Weinberg wieder aufzulösen.

00:15:24: Gesprächen wurde dann mit uns vereinbart, dass wir in Zusammenarbeit mit dem Landesweingut Leinburg, was ja auch das Landesversuchszentrum, mit einbezieht und in Zusammenarbeit mit dem haben wir diesen Versuchsweinberg betrieben bzw.

00:15:48: die Informationen dazu.

00:15:50: weitergegeben.

00:15:51: Und das war eigentlich dann die Grundlage, dass man uns hat tun lassen.

00:15:57: Und erst nach zehn Jahren wurde die Gemeinde Alldein, wo dieser Weinberg eben liegt, in die DOC Südtirol mit aufgenommen.

00:16:09: Vorher war das kein DOC-Gebiet.

00:16:12: Wie groß war der Weinberg, der Versuchsanbau damals?

00:16:15: Ja,

00:16:15: das war ganz klein, das war ... Ja, das war unter einem Hektar.

00:16:22: Franziskus, der hat da verschiedenste Rebsorten angepflanzt, unter anderem eben Pinonnoir oder Pinonero, wie wir zu sagen pflegen, oder Spätburgunder, wie ihr in Deutschland sagt.

00:16:38: Und auch Weißweine wie Müller-Turgau, Grauburgunder, Weißburgunder, Sauvignon, Riesling.

00:16:48: Das sind alles eben Rebsorten, die wir jetzt systematisch in der Höhe anpflanzen.

00:16:53: Und wir können eben sagen, dass wir nach über fünf und zwanzig Jahren wirklich sehr zufrieden sind und froh sind, dass wir diesen Schritt damals gewagt haben.

00:17:06: Und es war ja auch ein Prozess, muss man sagen, weil wenn man einen Wein für die DOC zugelassen bekommen haben will, dann muss der durch die DOC-Kommission in der Handelskammer im Bozen und da sitzen Önologen in Rotation.

00:17:28: Also das ist nicht immer die selbe Kommission, sondern in Rotation werden da die unterschiedlichsten Önologen von ja, von allen Kellereibetrieben in Südtirol eingeladen, da teilzunehmen.

00:17:43: Das sind dann Blindverkostungen.

00:17:45: Und wenn der Wein so typisch ist und alle Merkmale aufreißt, um eben die DOC-Zertifizierung zu bekommen, dann ja.

00:17:59: dann ist es soweit.

00:18:00: Und wenn das ständig passiert, weil die Weine, ich weiß jetzt nicht ganz genau, wie oft die Weine eingereicht wurden, weil wenn man das einmal tut, dann ist das noch zu wenig.

00:18:12: Aber wenn die DOC-Richtlinien mehrmals erfüllt werden, dann gibt es eigentlich keine andere Möglichkeit, als zuzugeheben, so quasi, dass dieses Gebiet für die DOC tauglich ist.

00:18:32: Also Analog zur Qualitätsweinprüfung in Deutschland.

00:18:35: Wie habt ihr den Wein bis dahin verkauft bis die Zulassung erfolgte als Tafelwein, Landwein?

00:18:41: Oder gab es den gar nicht offiziell?

00:18:43: Wie gesagt, das war am Anfang sein Versuchsweinberg.

00:18:48: Da wurden dann Mikro-Vinifizierungen vorgenommen und natürlich hat man dem Main da nicht in den Abguss geschüttet, sondern der wurde dann einfach kübetiert.

00:19:03: Das sollte man jetzt eigentlich nicht so sagen, aber ist halt so.

00:19:09: Wir waren eh schon kriminell, wenn die Röhre gegangen sind.

00:19:14: Letztlich hat der Franziskus ja versucht, einen Stil zu warnen, der euer Weihgut auszeichnet und der mit der veränderten Klimasituation so nicht mehr wahrscheinlich möglich gewesen wäre.

00:19:25: Wie würdet ihr selber euer Stil beschreiben?

00:19:27: Wie empfindet ihr eure Weine?

00:19:30: oder wie sollen eure Weine verlieren?

00:19:32: Also vor allem Spiekung unter was ja unsere größte Produktion ist.

00:19:39: Diesen Wein, der von eleganz dicht.

00:19:42: Und diese Eleganz kriegen wir durch die Höhenlagen wieder rein.

00:19:46: Also durch die Höhenlagen haben wir eine ganz andere Frische, durch die gröffere Temperaturschwanken zwischen Tag und Nacht.

00:19:59: Und das ist vor allem für Städtehund, also generell für Rätsorten, die frische Temperaturen verauten.

00:20:15: Jetzt sind wir nicht von Qualität, weil Also wenn es nachts aufzubaden ist, da geht die Zuckerkroduktion das ganze weiter anstatt sich zu stoppen.

00:20:31: Und die Säure wird dann abgebaut.

00:20:33: Wenn hinweg die Nachteamperatur nicht das führt, also unter einer bestimmten Temperatur wird die Säure beibehalten, die Zuckerkroduktion wirklich war weiter.

00:20:43: Und da wird die Säure dann etwas besser beibehalten.

00:20:46: Und das gibt dann bei eine ganz andere Frische.

00:20:48: und eine ganz andere Lagerwähigkeit.

00:20:53: Und ja, gut, als Konsequenz auch keine ganz andere Komplexität.

00:20:59: Ja, und durch die Höhenlagen sind die Beine da sehr viel frischer.

00:21:05: Wenn wir immer noch in den tieferen Lagen werden, dann halten wir Beine, die sind satz.

00:21:10: Die werden sass, zieht mal meladik, zieht konzentriert, noch höher in Alkohol.

00:21:16: Und die frischen Flüchte, also die roten Flüchte, werden dann eher so schwarze Flüchte oder halt Weilflüchte werden.

00:21:26: Also, wenn da alles konzentriert wird.

00:21:30: Gibt es da einen Wein, wo ihr sagt, der ist exemplarisch für unseren Stier und für unsere Traktoristik?

00:21:36: Also, welchen Wein muss man aus dem Weingut getrunken haben, um was richtig Typisches oder was Authentisches oder was ganz Besonderes probiert zu haben?

00:21:46: Das ist sicherlich auch ein Geschmackstakel.

00:21:49: Aber ja, spätbegründer, mal ganz sicher, vorallem den Schweizer, unsere Lagensirektion, wenn er anfängt, ein paar Jahre auf der Riffen zu haben, da wird er dann einfach so schön zu trinken.

00:22:05: Es ist ja eine Emotion.

00:22:09: Mit welchem Alter seht ihr euren Pino am liebsten?

00:22:13: Euren spätbegründer, also eher mit... zwei, drei, vier Jahre oder mit fünf bis zehn Jahren oder darüber hinaus mit fünfzehn, zwanzig Jahren.

00:22:21: Wo kann man ihn am besten greifen?

00:22:23: Wann versteht man ihn?

00:22:24: Und vielleicht auch die Lage am besten?

00:22:27: Ja, das sehen denen davon, ob es jetzt die klassische Linie ist oder der Schweizer.

00:22:32: Ja gut, bei Baumwehr unsere Einzellagen spät vorunter.

00:22:36: Haben wir leider noch nicht eine so lange Geschichte, um das nicht den Augekeitsalm zu können.

00:22:43: Aber... Was jetzt den klassischen Namen geht, vor allem seit ihr den Schrauberverschluss benutzen, würde ich sagen, so nach vier, fünf Jahren und beim Schweiß, also bei Nagenselektion zwischen fünf und zehn.

00:23:01: Da fängt generaler richtig Spaß zu machen.

00:23:03: Schraubverschluss war ja auch eine weitere Revolution, wo ihr vorangeschritten seid und nicht wenig Unmut wahrscheinlich hat spüren können.

00:23:13: dass das wenige akzeptieren konnten oder beziehungsweise natürlich an dem traditionellen Korken festhalten wollten.

00:23:20: Warum seid ihr den Schritt gegangen und was ist eure Erfahrung damit?

00:23:23: Ja also wir haben diesen Schritt vor vielen vielen Jahren gemacht.

00:23:29: Wir haben schon im Jahr, Jahrgang, bei den Weißweinen und bei der klassischen Linie des Spätburg und das BINONERO teilweise auf Schraubverschluss umgestellt.

00:23:47: Das heißt, parallel zum Naturkorking haben wir den Schraubverschluss eingeführt, haben natürlich davor schon sehr viele

00:23:58: Proben,

00:23:59: Versuche gemacht mit unterschiedlichsten Verschlüssen und sind dann zum Schluss gekommen.

00:24:05: dass eben der Drehverschluss oder Schraubverschluss die interessanteste und der Verschluss ist der am meisten garantiert, weil das was wir letztlich wollen ist, dass der Verschluss seine Aufgabe erfüllt und zwar den Wein schützt vor Sauerstoff und auch eben nicht durch das Material selbst.

00:24:30: den Wein beeinflusst und die Charakteristiken des Weines verändert, weil der Naturkorken, der macht das leider Gottes.

00:24:39: Es geht ja nicht nur um den Korkton, sondern eben um die Beeinflussung des Weines, wo letztlich der Kunde oder der Konsument sagt, der Wein schmeckt mir nicht.

00:24:54: Und deshalb haben wir das schon vor sehr langer Zeit entschieden.

00:24:58: Wir haben das, wie gesagt, parallel gemacht, haben dann aber, auch in dem Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr.

00:25:24: Und man kann sagen, dass der Briefverschluss fast immer gewinnt.

00:25:29: Ich sage jetzt fast, weil es gibt natürlich Situationen, wo man so quasi Glück hat, dass man eine Flasche aus dem Keller zieht mit Naturkorken, die dann auch sehr gut ist.

00:25:45: Aber es kann auch sehr, sehr gut vorkommen, dass man mehrere Flaschen braucht, um eine vergleichbare Qualität im Glas zu haben.

00:25:57: Im Gegenteil beim Drehverschluss, da hat man einfach die Garantie, dass der Wein immer gut ist.

00:26:05: Und wenn der Wein nicht gut ist, dann kann man die Schuld nur bei sich selbst suchen.

00:26:10: Wie definierst du da gut?

00:26:13: Also was kann der Drehverschluss mehr oder warum?

00:26:17: Und wie reift der Wein da anders als unter einem Naturkorken?

00:26:22: Man muss ja sagen, weil viele Leute meinen, dass der Wein atmen muss.

00:26:27: Das ist falsch.

00:26:30: Weil viele sagen, der Korken wird verwendet, dass ein Sauerstoffaustausch vonstatten geht bzw.

00:26:39: geschieht.

00:26:40: Das ist nicht so, man spricht von Sauerstoffdurchlässigkeit.

00:26:46: Und die ist beim Drehverschluss wesentlich geringer.

00:26:50: als beim Naturkorken, das heißt der Wein reift langsamer, die Lagerfähigkeit ist demzufolge besser, also man hat eine längere Lagerfähigkeit und wie ich schon vorhin gesagt habe, man hat einfach die Garantie, dass der Drehverschluss den Wein an sich nicht beeinflusst und man die Charakteristiken des Weines, so wie man ihn gemacht hat, erhalten bleiben.

00:27:20: Und das ist ja das, was der Winzer will, dass der Wein auf den Tisch kommt, so wie er gemacht wurde und nicht einen grünen Ton, eine Bitternote hat.

00:27:32: oder eine Oxidation, sondern dass er so ist, wie er gemacht wurde und wie letztlich der Önologe oder Winzer auch zufrieden war und ihn dann auf die Flasche gebracht hat.

00:27:44: Bei

00:27:44: einfachen Qualitäten war es zu dem Zeitpunkt, also im Jahr oder im Jahr oder als ihr damit begonnen habt darüber nachzudenken, wahrscheinlich im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in Jahr oder in.

00:28:03: Hat ihr ja auch wiederum Revolutionäre oder war es da auch schon so allgegenwärtig, also Weine für zwanzig, dreißig, vierzig Euro mit Schraubverschluss abzufüllen?

00:28:10: Hätte gedacht, das wäre extrem neu gewesen.

00:28:13: Ja, es hat schon andere Produzenten auch gegeben, die es sogar vor uns probiert haben.

00:28:19: Die haben dann aber teilweise wieder den Rückwärtsgang eingelegt und aufgrund von Schwierigkeiten wieder mehr auf Naturkorken umgestellt oder trotzdem parallel Drehverschluss und Naturkorken als Verschlussoption angeboten.

00:28:40: Wir waren sicherlich die Ersten, die in Italien vollständig die ganze Produktion, inklusive auch die Magnumformate auf Drehverschluss umgestellt haben.

00:28:53: Das kann man auf jeden Fall sagen.

00:28:56: haben wir sogar eine Bewegung, eine Gruppe von Winzern aus unterschiedlichen Regionen, die sich zusammengeschlossen haben.

00:29:04: Die haben sich dann sehr originell

00:29:08: die

00:29:09: Svitati genannt.

00:29:12: Das würde man übersetzt so quasi als die Verrückten bezeichnen.

00:29:19: Oder Svitato wäre so quasi die mit der lockeren Schraube.

00:29:26: Und wir haben uns zusammengetan, da sind Produzenten aus dem Piedmont, aus dem Trentino, aus dem Friaul, sogar aus dem Barolo-Gebiet im Piedmont eben dazugestoßen und haben wirklich so quasi eine Lawine losgetreten und mittlerweile hat auch Ein Winzer aus Sizilien in der Reise bekundet und schon bei einer Veranstaltung mitgemacht.

00:30:04: Und es bewegt sich ziemlich viel in diese Richtung.

00:30:07: Was teilweise noch hinderlich ist, sind eben die Regelwerke der DOC's oder DOCGs vor allem in bestimmten Regionen, die den Drehverschluss noch nicht zulassen.

00:30:21: In Südroll hat das Vorreiter-mäßig eben der Franz und Alois Lageder, als das Konsortium, so wie es heute besteht, gegründet wurde, in das Regelwerk mit einbinden lassen.

00:30:40: Und eben, wir haben gerade mit diesem Jahrgang parallel begonnen, den Drehverschluss abzufüllen und anzubieten.

00:30:51: Das war ja schon dann ... Wie bereits erwähnt, revolutionär, ähnlich wie der Weg in die Höhe.

00:30:56: Was war euer größtes Learning jetzt?

00:30:59: Vielleicht in eurer jetzigen Generation.

00:31:01: Euch gibt es ja schon einige Generationen.

00:31:04: Ihr seid ja jetzt in der achten Generation.

00:31:07: Was war euer größtes Learning?

00:31:09: Was war für Euch am prägendsten?

00:31:12: Was waren vielleicht Eure größten Fehler oder die größten Herausforderungen?

00:31:16: Was hat Euch am meisten zum Nachdenken angeregt?

00:31:21: Also fanden wir erst mal bei Learning an und so.

00:31:25: Unser größtes Learning war da es wahrscheinlich eben, weil wir in verschiedenen Sachen einfach Bord für Revolutionen waren.

00:31:38: Einfach, dass man kämpfen muss und da ging zu kommen, wo man ging kommen will.

00:31:45: Ansonsten wird es nicht.

00:31:48: Das ist sicherlich unser größtes Learning für wir Lernen gewesen.

00:31:52: nicht aufzugeben, weil der Weg, den Weg des geringsten Widerstandes sucht man ja eh.

00:31:58: Das haben wir ja auch beim Drehverschluss gesehen, wo die Hand der Handel an und für sich der ist oder auch die Sommelier sich anfangs etwas dagegen gestellt haben.

00:32:12: Der Konsument, wenn wir mit dem direkt gesprochen haben, haben wir bemerkt, dass der uns versteht.

00:32:20: und uns auch gefolgt.

00:32:23: Es war mehr die Handelsseite und eben die Summellerie, die sich da dagegen gestellt haben, weil eigentlich der Drehverschluss, wenn wir wieder von BM sprechen, ursprünglich für für niedrigpreisige Weine für die im Supermarkt zu finden waren, verwendet wurde und das jetzt auf einmal Qualitätswein mit Drehverschluss gemacht wurde oder wird, das

00:32:54: hat

00:32:55: diesen Leuten sauer aufgestoßen und man musste sich einfach ein Zeug legen, so wie der Franz schon gesagt hat, wirklich gegen den Strom gehen und schauen etwas zu bewegen, weil Und das ist eigentlich das größte Learning, was wir bei unserem Weingut unseren Mitarbeitern immer mitgeben, nie aufgeben, immer weitermachen und einfach schauen, so gut es geht.

00:33:26: Emotionen zu kreieren, weil wir wollen ja emotional sein, wir wollen unsere Weine, wir verkaufen, ich sage das immer sehr provokativ, wir verkaufen keine Schraubenzieher und Schrauben, sondern wir verkaufen ein Produkt, wo ja sehr viel Arbeit dahinter steckt, alles Handarbeit und da muss man von früh morgens bis abends im Weingut, im Weinberg kämpfen und hart arbeiten, dann im Keller muss man unermüdlich arbeiten und ständig Neues tun, wenn man da auch ein bisschen darauf eingeht, der Vater von Franz und jetzt auch der Stefano, unser Enologe, der seit drei Jahren das ganze Feder führt.

00:34:20: macht, die entwickeln sich ständig weiter.

00:34:28: Da wird er nicht nur einspätprogunder gemacht bei einer Lese, sondern wir sprechen von.

00:34:36: Fünf und dreißig bis vierzig verschiedenen Spätbogunden, die vinifiziert werden von unterschiedlichen Höhen, unterschiedliche Winifizierungsschritte von Staltank über Tonneau, also fünfhundert Liter Fässer, großes Holz, Barik und so weiter und so fort.

00:34:58: Und jeder Weinberg wird bei uns separat eingelkellert, damit wir einfach sehen, wie die Entwicklung ist und eben weitermachen und nie aufhören.

00:35:11: Und man hat dann am Ende des Jahres, wenn man anfängt, die verschiedenen Partien miteinander zu quittieren oder zu vermehren, vielleicht die schönere Formulierung, ein gewisses Geschmacksbild im Sinn, wo man sagt, so sollte unsere Basis, so sollte unser Schweizer etc.

00:35:28: schmecken.

00:35:28: oder Versucht man einfach nur das Optimal aus den verschiedenen Verkostungen herauszudeklinieren und den Wein selbst werden zu lassen.

00:35:38: Oder gibt es da ein Ziel?

00:35:39: Also sicherlich.

00:35:40: Also bei den Blaugrung in der Schweiz haben wir mehrere Jahrgänge auch übersprungen, weil die Qualität einfach unsere Idee nicht... ...umkann man um das jetzt ausdrücken.

00:35:52: Wieviel ihr spiegelt hat.

00:35:53: Genau.

00:35:54: Lieber

00:35:57: als unseren Namen.

00:36:01: Die, die wir aus unseren Namen zu ruinieren, in denen wir mit einem Daubuch unter Schweizer rauskommen, der mich die Qualität widerspiegelt, die wir in einem Sauter unter Schweizer wollen und auch suchen und die unsere Kunden da auch kennen machen.

00:36:20: Also wir schminken einfach den Jahrgasen und wachen etwas mehr klassischen Spätvorwunder.

00:36:28: Den halt, den nicht strebt, aber klein wenig besser.

00:36:32: Gibt es denn so fünf Punkte vielleicht, die man nennen kann, dass man das als Gegenüber verstehen kann, als Sonny verstehen kann, als Weihendipaber verstehen kann?

00:36:40: Was für euch wichtig ist, was einen Pinonero, einen guten Spätbegründer bei euch ausmacht, einen klassischen Vertreter.

00:36:47: und vielleicht fünf Punkte, was einen Schweizer ausmacht, was einen Weltklassewein ausmacht, was da für euch besonders wichtig ist?

00:36:52: Vorher auf ihr achtet.

00:36:53: Ja,

00:36:54: etwas tricky.

00:36:55: Also... Was den klassischen Spielbordwunderein geht, der sollte einfach geregant sein, auf eine schöne Süffigkeit auf einer Seite, aber trotzdem eine gewisse Komplexität haben.

00:37:10: Ja, vielleicht das Wichtigste, was wir immer jedem Kunden sagen, weil viele kommen zu uns und sagen, oh, ich verstehe nicht viel vom Wein, deshalb kann ich nicht viel dazu sagen.

00:37:24: Das Wichtigste ist, wenn ich Wenn ich einen Wein verkoste, schmeckt er oder schmeckt er nicht.

00:37:30: Der erste Eindruck.

00:37:32: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

00:37:36: Den ersten Eindruck hat man und der zählt dann auch.

00:37:40: Und das ist immer schmeckt, schmeckt nicht.

00:37:43: Da muss man nicht viel verstehen.

00:37:46: Da hat man schon alles mit drin, Harmonie.

00:37:49: Harmonie ist wichtig, Franz hat schon gesagt.

00:37:52: Eleganz ist wichtig, Frische ist wichtig.

00:37:56: Der Wein muss rund sein, er muss eine schöne Länge haben.

00:38:04: Also alles in allem muss er vom ersten bis zum letzten Tropfen wirklich ein Erlebnis sein.

00:38:16: Definiert ihr das über Analytik, also über Laborwerte oder rein über Gustaturik, dass ihr die beiden probiert?

00:38:22: Es ist eine Kombination.

00:38:24: Natürlich müssen bestimmte analytische Werte eingehalten werden.

00:38:30: Das ist absolut keine Frage.

00:38:34: Aber sonst haben wir natürlich sensorisch, degustativ einfach bestimmte Richtwerte, die bei uns erfüllt werden müssen.

00:38:48: Wir verwenden zum Beispiel, wir trinken immer wieder holzlastige Spätburgunder.

00:38:55: Ich will jetzt natürlich keine Namen nennen oder auch nicht einmal Länder, das findet man eigentlich überall.

00:39:04: Es ist schade, wenn man zum Beispiel für einen Spätburgunder, der ja einer der sensibelsten Rebsorten überhaupt ist.

00:39:12: zu viel neues Holz verwendet.

00:39:14: Ich vergleiche das immer mit Parfüm.

00:39:16: Wenn eine Person sich mit Parfüm voll sprüht, dann stört das, wenn diese Person in einen Raum kommt.

00:39:24: Dasselbe ist beim Weinglas, wenn ich da rein rieche und ich habe nur Vanilletöne, Karamell, Röstaromen und ich habe nicht die Frucht, die Rebsorte im Vordergrund, dann stört das.

00:39:38: Und wir wollen einfach Beine machen, wo die Frucht, die an der Basis ist, im Vordergrund steht.

00:39:47: Alles andere, was wir dazugeben, ist einfach nur unterstützend und soll das Beste vom Weinberg rausholen.

00:39:56: Es ist manchmal jedoch nicht, wenn ich jetzt mit Holz arbeite, dass man die Weine nicht selten zu früh probiert und Wein und Holz noch gar nicht die Chance hatten, sich miteinander zu vermehlen, zu vereinen, eine Basis zu finden, um bei dem Beispiel mit dem Parfons zu bleiben, hat man es ja nicht selten, wenn man das Parfons ganz frisch auflegt, dann empfindet man es anders, teilweise ist er barriert, teilweise aufdringlich, als wenn man eine Stunde später der Person begegnet und das Parfons sich an den Körper gewöhnt hat, eine eigene Interpretation findet mit eigenen Körperdüften.

00:40:30: Und so habe ich manchmal das Gefühl beim Wein auch, dass man im Holz ausgebaute Weine einfach oftmals viel zu jung probiert.

00:40:37: Also

00:40:38: das ist sicherlich auch richtig.

00:40:41: Aber wie Andel vorhin richtig gesagt hat, also es geht nicht um das Holz an für sich, sondern einfach um die Menge an neuen Holz.

00:40:51: Also ob nichts gegen neuem Holz, das soll da sein.

00:40:56: Aber das Holz soll dem Weinen bestützen und nicht überbätigen.

00:41:02: Also, man kann das Holz ohne weiter vom Wein raus riechen, aber man sollte auch die Frucht, die im Wein beinhalten ist, raus riechen können.

00:41:18: Nicht nur, sag auch, das ist das und das Holz.

00:41:23: Wurde ich sagen, so eine Tose, nee, das Holz kann da sein, aber ich möchte auch den Wein riechen.

00:41:30: Die Beere, die Frucht.

00:41:37: Das ist es, was wir damit sagen möchten.

00:41:41: Habt ihr da eine Faustregel, dass ihr sagt, für den Schweizer z.B.

00:41:44: nehmen wir immer diesen Prozentsand an neuen Holz und diese Fassgrößen oder entscheidet ihr das von Jahr zu Jahr unterschiedlich?

00:41:52: Genau, also dass wir von Jahr zu Jahr angepasst sind.

00:41:56: Ich meine, Jäger, die Alganie ist anders.

00:41:59: Das ist auch... Ob normal so, ob gut so.

00:42:04: Wir machen immerhin, was natürlich ist.

00:42:06: Da gibt es keine Zeit.

00:42:08: Es ist nicht Coca Cola.

00:42:12: Ja, jeder, was für ein Wasser man hat, kann man, was weiß ich, eine Zuckere oder eine Zäude dazugeben, dass es immer die Zeit im Geschmack hat und andere Geschmacksträger.

00:42:24: Sondern da arbeitet man einfach mit der Natur und fragt das Beste daraus, mit dem, was in sie Natur hickt.

00:42:33: Das ist dann vom Jahr zu Jahre, wie wir anzupassen, aber so generell sprechen, benutzen wir bei einem klassischen Spätwurf hundert so zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Prozent neues Holz und beim Taubau der Schweiz zwischen dreißig und fünfunddreißig.

00:42:51: Und das hängt an jedem auch um die Harga-Nachden.

00:42:52: Der Rest ist immer ein Gemisch und Zeitlikutiertbelegung.

00:42:56: Es ist auch so, dass der Önologe, ich habe ja vorher gesagt, dass wir jeden Weinbergseparateinkeller und jeder Franz schon gesagt hat, da haben wir dann Partiden oder Weinberge, die mit neuem Holz arbeiten, wo wir dann auch ganze Bären verwenden, weil die ganzen Bären mit dem Stiel gerüst, dann auch besser mit dem neuen Holz arbeiten können, dass das Holz besser verdauen können, so quasi.

00:43:26: und sonst verwenden wir mehrheitlich neue Holz.

00:43:30: Und wenn dann die Weine, du hast das anfangs oder vorher sehr gut und auch ein bisschen provokativ gesagt mit dem Parfüm, das frisch aufgetragen wird, das riecht man natürlich mehr.

00:43:42: Und das ist dasselbe auch im Wein.

00:43:45: Wenn ich einen Wein im Fass habe und Fassproben nehme und die verkoste, dann muss ich natürlich meine Erfahrung spielen lassen und muss mir vorstellen, wie wird dieser Wein, den ich jetzt gerade probiere, in der Flasche, in der QW, wie wird er sich integrieren lassen, wie wird er sich entwickeln und so weiter.

00:44:10: Deshalb wird ein Wein, wenn man den aus einem Fass nimmt, also eine Fassprobe nimmt und die verkostet, dann verkostet man die nicht nur in dem Moment.

00:44:21: sondern der Lönologe oder Kellermeister, der lässt den Wein auch dann im Keller an die Stehen, deckt den ab, schaut, wie er sich im Glas entwickelt und dementsprechend werden dann die nächsten Schritte unternommen.

00:44:39: Also es ist nicht so, dass man einen Wein in das Fass tut für die Lagerung, für den Reifer.

00:44:51: Und dann sagt man, okay, am Sohn so viel nehme ich den raus, sondern das ist immer ein Parkour.

00:45:01: Nennen wir es Spaziergern, den man mit dem Wein unternimmt und ihm begleitet und schaut eben den richtigen Moment Augenblick zu finden, um die nächsten Schritte durchzuführen.

00:45:14: Es ist sehr spannend und man braucht auch viel Erfahrung.

00:45:18: So wie Franz gesagt hat, es gibt nicht eine Formel wie bei anderen Produkten, wo man sagt, okay, jedes Jahr verwenden wir diese Formel, um diesen Wein zu machen, sondern Die Natur spielt damit und natürlich auch die Erfahrung, die jeder Winzer hat und mitbekommt.

00:45:37: Und jedes Jahr ist es anders und jedes Jahr macht man neue Erfahrungen, die auch dokumentiert werden und man muss immer sehr konzentriert sein.

00:45:48: Und es gibt die Artgänge, die ähnlich sind, wo man da dann auch in den Unterlagen zurückblättert und sagt, ah, was habe ich da richtig beziehungsweise falsch gemacht, um es eben besser zu machen, gleich zu machen oder eben Fehler zu vermeiden.

00:46:08: Mit welchen Fassgrößen arbeitet ihr?

00:46:09: Habt ihr da Vorlieben oder variiert es auch?

00:46:15: Haltest

00:46:15: du was jetzt?

00:46:15: Rotwein, ja irgendwie.

00:46:17: Arbeiten die Leute mit Verriegungen.

00:46:20: So noch ist also noch viel lieber Wurz besser.

00:46:23: Bei den Weißweinen geht es gar weiter, wir haben nicht großen Wurz besser.

00:46:27: Also, eigentlich geht es sich herrlich durch die Wurz besser.

00:46:31: Zuerst in ein paar Jahren.

00:46:32: Die kleineren Formate sind die vornehmlich aus Frankreich oder amerikanischer Eiche oder Slavonsch?

00:46:39: Nee, alles von süßischer Eiche, weil die einfach fein vorriger höchst.

00:46:43: Und da feste Lieferanten oder variiert ihr da?

00:46:47: Also schon feste Lieferanten.

00:46:49: aber verschiedene, weil einfach jedes Haus, also jede Tunnelerie eine eigene Geschmacksrichtung hat, trotz des immer französischen Eichels, das Holz ist nicht immer das selbe.

00:47:06: Und jeder tun also, jeder fast darüber sein, hat auch seine Variante.

00:47:16: an das Tosten oder Ja, ja, an das Dosten der Fässer, also wir benutzen eigentlich hauptsächlich leicht getosete Fässer.

00:47:29: Manchmal auch medium getostete, also medium geröstete, aber schon hauptsächlich leicht getosete.

00:47:37: Und auch beim leichten Medium-Dosen, da haben die verschiedenen Päus, also die verschiedenen Mäleris, verschiedene Vorstellungen vom Bass leicht getoseten Bass.

00:47:49: Medium getochtet ist.

00:47:52: Also es hat auch Grüneris, wo ein leicht getochtetes, gleiche Dose schmeckt, wie bei einer anderen Grünerie als medium getochtetes.

00:48:01: Das ist dann auch Geschmackssack für meine jedem.

00:48:03: Prözenten.

00:48:05: Herr Weiße.

00:48:07: Gibt es fünf Punkte, die einen Spitzenwein aus eurem Hause ausmachen, wo ihr ganz besonders viel Augenmerk drauf legt, wie Langlebigkeit zum Beispiel oder Trinkfreude, Expressivität?

00:48:21: Ja, da hatten wir vor ein paar Jahren, gut ein paar, mittlerweile sind es schon elf Jahre.

00:48:29: Da hatten wir eine Verkostung zu Haals, also nicht eine Verkostung, sondern ein Abendessen mit ein paar Freunden.

00:48:36: Und eine von denen ist ein sehr, sehr guter Verkostung, auch einen großen Fein, vor allem jeden Spätkorbuter.

00:48:46: Und wenn ich mich jetzt richtig erinnere, hatte diese Plasche Andy aus dem Keller genommen.

00:48:53: Das waren Lauberg und der Schweizer.

00:48:56: Fünfundneinzig, wenn ich mich richtig erinnere.

00:48:59: In der Magnum.

00:49:00: Deine Mutter war es nicht ich.

00:49:02: So.

00:49:07: Okay.

00:49:08: Schon lange her.

00:49:10: Ja.

00:49:11: Und jedenfalls wurde der Blindau geschenkt.

00:49:17: Da, also... Ich und auch Andi, meine Mutter wussten, was es ging, deshalb haben wir nichts gesagt.

00:49:26: Weil ich hatte die Flasche gesehen, weil mein Auge auch ziemlich schnell ist.

00:49:32: Das ist ein Paar, da hatte ich gesehen, was es war, bevor sie abgedeckt haben.

00:49:36: Und konnte deshalb nicht mitsprechen.

00:49:39: Oder ich hatte zu viel.

00:49:42: Und da hat mein Vater um dieser Freund von uns ein paar müderen Beinen zu sprechen.

00:49:50: Also, wo konnte er her?

00:49:52: Was wird ein Jahr gehen?

00:49:55: Sie haben angefangen zu sagen, ja, könnte Frankreich sein, aber gewinnt den Ruheständen auch vom Kalifornien hier kommen, aber nein, Kalifornien, das ist es zu wahren, sagt Dieter, nicht so weich, nicht so elegant.

00:50:10: Dann sind sie wieder auf Frankreich hochgestiegen.

00:50:13: Und ja, dann ging es um den Jager, aber es könnte es sein, mehr so, da ist sieben, zwei Tausendvier.

00:50:23: Und da fuß man.

00:50:24: Also plötzlich kommt dann dieser Freund von uns mit Worten raus.

00:50:30: Also, was hat er gesagt?

00:50:32: Dieser Wein raugt etwas mehr Raufwerksamkeit.

00:50:35: Dann habe sie dann wieder angefangen zu sprechen.

00:50:41: Jedenfalls, als sie da zum Buch gekommen haben, habe ich sie gesagt, ok, frag' ich dich aus dem Jahr vier.

00:50:47: Gut.

00:50:48: Als sie das gesagt haben, hat meine Helve Mutter die Lasche abgelegt.

00:50:55: Es war in Gauburgut, der Schweizer, Margot, Ninzefünfeinundneutzig.

00:51:00: Meine Vater war nicht eine Person, die leicht ins Weinen kam.

00:51:08: Daher alles in den Drehen als Namen gefällt.

00:51:11: Ja, das hat uns sehr, sehr viel gefreut.

00:51:15: Ein Wein kann nicht nur Emotionen, sondern auch besondere Momente noch mal anders blühen lassen.

00:51:22: Gibt es eine Person, mit der ihr gerne mal ein... Glisschenwein trinken würdet und welchen Wein würdet ihr servieren?

00:51:30: Ja, wir fallen eigentlich nur Personen aus der Weinbrotche ein.

00:51:34: Einer davon ist die Person, die das Torbib meines Vaters war, also Obert de Bileim.

00:51:46: Es war aus dem Sieben und neunzig, wenn ich dich erinnere, war mein Vater mit ein paar Kollegen im Frankreich unterwegs und unter den Kellereien, die es besucht haben, war eben auch Lattage dabei.

00:52:04: Und mein Vater hat bis zuletzt nicht verstanden, ob wir es für die Lähnen wussten, ob das mein Vater in neunzehn dreiundfünfzig verbar war oder nicht.

00:52:13: Jedenfalls hat er diese neunzehn dreiundfünfzigeren Lattageblasche aus dem Keller geholt.

00:52:18: Die haben sie da zusammen im Lattage im Grundstück getrunken.

00:52:26: Und dabei war einfach so... So schön, so elegant, trotz des Alters.

00:52:33: Das war in Pater auch... Sag mal jetzt, ob das was ausgefallt war, also dass diese Dimente noch ausgetrunken hat, vor lauter Gut, dass die auch waren.

00:52:45: Die haben so nach dem gespeck.

00:52:48: Und das wurde dann einfach... Da kann man sagen, dass er auf Deutsch.

00:52:55: Also seit sie war es dann, einen Wein zu machen, der in die Richtung ging.

00:53:00: Und da hat er dann auf hingestreckte Willen, ja.

00:53:03: Und da haben die Höhen ehe Willagen dann geholzen, in die Richtung hinzukommen.

00:53:10: Also, wir sind noch schlagelig auf dem Niveau, aber wir gehen in die richtige Richtung.

00:53:16: Großartig, ein schöner Anekdote und letztlich spiegelt das auch euren Stil perfekt erklärt wieder.

00:53:25: Also dieses sehr differenzierte, filigrane, nuancierte, geschmackvolle, tiefsinnige... Aber letztlich auch dank der Geschichte perfekt nachvollziehen.

00:53:35: Das ist aber auch ein Lagerweg.

00:53:36: Gab es mal einen Punkt, auf diesem Weg, wo ihr das Gefühl hattet, es geht nicht mehr weiter?

00:53:46: Nein, eigentlich nicht.

00:53:47: Also besser kann man nicht mehr machen und was nur der richtigen Weg finden.

00:53:50: Und daran arbeiten wir immer noch.

00:53:54: Also sicherlich helfen die Höhenlagen sehr gut mit.

00:53:57: Jetzt müssen wir nur noch so weit kommen, dass auch die Höselage hier haben.

00:54:03: Nicht nur für Sächeln und Weinen.

00:54:04: Hier genau ein Wehren kann, sondern auch für Bootreifrabaltern.

00:54:10: Wenn wir das dann noch hinkriegen, das wird uns dann sicher einen Schritt näher bringen.

00:54:17: In welchen Höhenlagen arbeitet ihr da?

00:54:20: Also diese Lage liegt jetzt auf elfhundefünfzig Meter in Altar ein.

00:54:26: Wow.

00:54:27: Aber da dürfen wir jetzt im Moment nur jedem Sack Grundfallen machen.

00:54:33: unsere Batterie machen wir auch.

00:54:34: Ja,

00:54:36: das hängt wieder mit den Behörden zusammen, die uns da nicht folgen sozusagen.

00:54:44: Wir würden auch höher gehen wie elfhundertfünfzig Meter oder würden auch vom Weinberg, der eben auf elfhundertfünfzig Meter Meereshöhe liegt, auch einen normalen Blaupog untermachen, also einen Rotwein nicht, eben den blonden Waden.

00:55:03: der Grundwein für uns an Padozee eben aus diesen Trauben gewinnen, sondern wir machen natürlich Versuche,

00:55:11: weil wir

00:55:12: bleiben ja nicht stehen, aber wir dürfen das offiziell nicht auf die Flasche bringen.

00:55:18: Und um auf die Frage zurückzukommen, ich würde gerne eine Flasche Wein mit Anthony Hopkins trinken, weil ich das einer meiner Lieblings Schauspieler und ich glaube, dass er eine tiefgründige Person ist.

00:55:34: Und ich glaube, dass er, wenn er eine Flasche Wein öffnet, sich auch Gedanken macht, was er da trinkt.

00:55:41: Und ich glaube, da würde ein schönes Gespräch entstehen.

00:55:46: Welchen weit würdest du öffnen?

00:55:48: Nein, ich würde ihm natürlich einen von unseren meinen.

00:55:52: präsentieren und zwar unsere Einzellage dem Bonkler-Jahrgang, was der erste Jahrgang war, den wir auf die Flasche gebracht haben und eben auch ein Top-Jahrgang für Blaubewunder oder Spätbewunder.

00:56:08: Jetzt seid ihr auf der einen Seite der Weinwelt, also auf der produzierenden Seite, ich auf der anderen Seite, auf der auscheckenden, auf der empfehlenden Seite.

00:56:18: Welches Wissen, welche Fähigkeiten sollte eurer Meinung nach ein Sommelier haben?

00:56:23: Erstens einmal muss ein Sommelier sich der Verantwortung bewusst sein, dass wenn er eine Weinkarte kreiert, dass jeder Wein verkauft werden muss, jeder Wein soll vermittelt werden und Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier.

00:56:41: Der Mensch hat Rituale, hat eigentlich vom Wesen her muss er dazu bewegt werden.

00:56:52: Ich rede jetzt generell gesehen auf ein Abenteuer oder etwas Neues einzugehen.

00:56:59: Und ich bin immer der Meinung, dass oftmals Sommeliers das nicht verstanden haben, dass sie dass sie schauen müssen, dass, wenn sie eine Weinkarte kreieren, dass alles läuft, dass alles funktioniert.

00:57:14: Und man kann nicht verlangen, dass ein Wein von der Karte ausgewählt wird, wenn die Person den Wein nicht kennt.

00:57:25: Da muss man einfach sehr viel Arbeit leisten, man muss sich selber Statistiken erarbeiten von seiner Weinkarte, was läuft, was läuft nicht.

00:57:35: Da macht man den Bein der Woche, den Bein des Monats, Glasweise aufschauen können, um etwas bekannt zu machen.

00:57:44: Kurzum, man muss arbeiten.

00:57:46: Und das fehlt mir teilweise beim Sommelier.

00:57:50: Es ist nicht so sehr das fachliche Wissen, weil das haben die Sommeliers oder auch da hat man nie ausgelernt, weil da geht es vor allem um das viele Verkosten.

00:58:04: um einfach Erfahrungen zu sammeln über Weinbaugebiete, Rebsorten, verschiedene Stilistiken, um einfach so viel wie möglich an Erfahrungen zu haben, um eben dann letztlich auch Empfehlungen aussprechen zu können, wenn eine Person am Tisch ist.

00:58:32: und eine Empfehlung haben will.

00:58:33: Und das ist das nächste, was der Sommelier auch haben muss, das Fingerspitzengefühl, um zu erkennen, will diese Person jetzt Informationen haben, will er eine Empfehlung haben oder will er in Ruhe gelassen werden und selbst auswählen.

00:58:49: Also Sommelier ist kein leichter Job.

00:58:53: Was denkst du Franz?

00:58:54: Welche menschlichen oder fachlichen Fähigkeiten oder Eigenschaften sollte ein Sommelier haben?

00:59:02: Also, was haben die jetzt gesagt?

00:59:06: Da bin ich bald einverstanden.

00:59:09: Und bestimmte Sommetiers glauben leider, sie sind schweißkortwert.

00:59:17: Miemweise Sommetiers sind, als ob ich bin, manche Sommetiers.

00:59:22: Soll glaube ich das bodenständiger sein.

00:59:26: Wenn ein Kunde etwas sagt, bleibt etwas öfters zuhören, was gesagt wird.

00:59:35: und das da auch akzeptieren.

00:59:42: Alles andere hat dann ja eigentlich schon gesagt.

00:59:45: Ja, es wird.

00:59:47: oftmals muss man, weil es gibt ja auch andere Personen, die als größere Weinexperten, als Sommeliers zum Beispiel, die Master of Wine, was ja eine sehr elitäre Gruppe im Wein im Weinsektor ist und man hat oftmals, wenn man mit Master of Wine Weine verkostet, das Gefühl, dass die wirklich sehr, wie soll ich jetzt sagen, bodenständig und einfach sind und zuhören und nicht dir sagen wollen, wie du dem Wein gemacht hast, sondern

01:00:38: eben

01:00:39: dich sprechen lassen und das Aussagen, was du ihnen sagst.

01:00:44: Und andersom ist es auch sehr interessant, denen zuzuhören.

01:00:48: Beim Sommelier ist es oftmals so, dass man wirklich das Gefühl hat, ja, der muss jetzt zeigen, was er kann.

01:00:56: Und alles andere wird ein bisschen in den Hintergrund gestellt.

01:01:01: Also schon ein bisschen die Bescheidenheit fehlt oftmals.

01:01:04: Das Wort hat mir jetzt vorhin gefehlt.

01:01:07: So.

01:01:15: Ich muss gestehen, dass allein dieses Gespräch, mein Verständnis über Pino Nero in Kombination mit Südtirol komplett neu definiert hat.

01:01:24: Und nicht zuletzt nach der Verkostung mit Andy Punter und Franz Haas Jr.

01:01:27: bleibt der Eindruck eines Weingutes, dass sich seiner Wurzeln ebenso bewusst ist, wie seiner Verantwortung für die Zukunft.

01:01:37: Der Mann hat in den Jahren die Vielschichtigkeit der Höhenlag zwischen Montan und Aldein.

01:01:42: Während der Jahr in den Jahren der Jahre Pino Nero, Jene stille Kraftzeit, die Franz Haas zur Referenz für Burgundaribsorten in Italien gemacht hat.

01:01:56: Kurz noch einmal die Fakten.

01:01:58: Die Gründung des Gutes.

01:02:00: In den neunzelndachtiger Jahren begann man mutig mit Pinot Noir.

01:02:04: Gegen Ende der neunziger Jahre fiel die richtungsweisende Entscheidung Weinberge oberhalb von fünfhundert Meter zu pachten.

01:02:12: Zwei tausendzehn erreicht die Höhenlagenkomponenten die Anerkennung als Teil der DOC.

01:02:18: Und zwei tausend zwölf wurde die derzeit höchste Lage bis eintausend einhundertfünfzig Meter in den Anbau integriert.

01:02:25: Parallel dazu entstehen Errungenschaften die Franz Haas weit über die Region hinaus bekannt machten.

01:02:32: Die Etablierung der Höhenlagen DOC in Aldein und Ruden, die Positionierung als Führer der Pinonero Produzenten Südtiro und Italien sowie das Delistische Selbstverständnis auf Klassifikationskorsett bewusst zu verzichten.

01:02:46: Denn man

01:02:47: möchte sich nicht einordnen lassen, sondern aus dem Terroir heraus definieren, wenn wir dich begeistern konnten.

01:02:54: Und du,

01:02:55: vielleicht einen Wein vom Weingut Franz Haas, probieren möchtest, kann ich dir den.

01:03:00: im Jahr ist bis Mitte November in einer Aktion bei der Schlumberger Gruppe.

01:03:06: Also für dich als Profi und Bestandskunde bei der Schlumberger Gruppe lohnt es sich, deine bekannten Ansprechpartner zu kontaktieren.

01:03:14: Wenn du Kunde werden möchtest, schreib eine Mail mit dem Kennenwort Sommelier und Tour an Servicetschlumberger.de.

01:03:24: Und als privater Genießer lohnt es sich, beim Bremer Weinkolleg unter www.bremer-weinkolleg.de vorbeizuschauen.

01:03:33: Dort hat man für dich ein interessantes Kennlernen-Aktionspaket zum Weingutplatz Haars vorgestellt.

01:03:39: Und damit verabschieden wir uns zusammen mit unserem Partner der Schlumberger Gruppe aus Südtirol.

01:03:45: Mit einem Blick nach Osten.

01:03:49: Der nächste Woche führt uns die Reise weiter zum Chateaumorani in Georgien.

01:03:53: Dort erwartet uns Patrick Horneff mit einer Geschichte über Tradition, Erneuerung und dem unverwechselbaren Charakter eines Weinlandes, in dem man sagt, dass es die Wiege des Weines ist.

01:04:05: Franz Haas, aber bleibt als Immigriff dessen, was Südtirol's Weinwelt so einzigartig

01:04:10: macht.

01:04:11: Mut zur Höhe,

01:04:12: Geduld im Keller und der Tiefe Glauben an die Sprache der Regen.